OpenAI startet neue KI-Geschäftseinheit für Unternehmen

OpenAI gründet die Deployment Company für KI-Lösungen in Unternehmen.

OpenAI startet neue KI-Geschäftseinheit für Unternehmen

Photo Credit: Unsplash/Andrew Neel

OpenAI erweitert sein Geschäft mit neuer Enterprise-KI-Einheit.

Höhepunkte
  • OpenAI startet die Deployment Company für Unternehmen
  • Neue Einheit soll KI direkt in Firmen integrieren
  • OpenAI übernimmt außerdem das KI-Unternehmen Tomoro
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OpenAI hat am Montag die Gründung der OpenAI Deployment Company angekündigt – eine neue Geschäftseinheit, die sich auf den Aufbau und die Implementierung von KI-Systemen für Unternehmen konzentriert. Die Ankündigung erfolgt nur eine Woche nachdem Anthropic ein neues KI-Dienstleistungsunternehmen für Firmenkunden vorgestellt hatte, was die anhaltende Rivalität zwischen den beiden Unternehmen unterstreicht. Das Projekt von OpenAI ist breiter angelegt und soll die Lücke zwischen „Zugang zu KI haben“ und „KI tatsächlich nutzen“ schließen, um messbare Geschäftsergebnisse zu erzielen. Der KI-Konzern arbeitet dafür mit 19 globalen Investmentfirmen, Beratungsunternehmen und Systemintegratoren zusammen.

OpenAI Deployment Company gestartet

In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) kündigte der in San Francisco ansässige KI-Konzern die Gründung einer neuen, auf Unternehmen ausgerichteten Geschäftseinheit an. Wie der Name bereits andeutet, konzentriert sich die OpenAI Deployment Company darauf, sogenannte Forward-Deployed Engineers (FDEs) in Organisationen einzusetzen, die KI in ihre Abläufe integrieren möchten. Außerdem unterstützt sie Unternehmen beim Aufbau neuer Workflows und bei der Neugestaltung ihrer Infrastruktur.

„KI wird zunehmend dazu in der Lage, bedeutende Aufgaben innerhalb von Organisationen zu übernehmen. Die Herausforderung besteht nun darin, Unternehmen dabei zu helfen, diese Systeme in die Infrastruktur und Arbeitsabläufe zu integrieren, die ihre Geschäfte antreiben. DeployCo wurde entwickelt, um Organisationen dabei zu helfen, diese Lücke zu schließen und KI-Fähigkeiten in reale operative Auswirkungen umzuwandeln“, erklärte Denise Dresser, Chief Revenue Officer bei OpenAI, bei der Bekanntgabe des Starts.

Vereinfacht gesagt ermöglicht die neue Einheit OpenAI einen Full-Stack-Ansatz. Statt nur Software zu entwickeln, erhält das Unternehmen nun einen direkten Zugangspunkt zu Unternehmenskunden. OpenAI kann Organisationen künftig direkt beraten, ihre Anforderungen und Ziele analysieren und Lösungen anbieten, die OpenAI-Modelle und -Tools integrieren. Dadurch erhält der KI-Konzern die Möglichkeit, Unternehmen stärker an sein eigenes Ökosystem zu binden und einen größeren Marktanteil zu sichern.

OpenAI arbeitet dabei nicht allein. Das Unternehmen kooperiert mit TPG, Advent, Bain Capital und Brookfield, die zugleich als mitführende Gründungspartner auftreten. Darüber hinaus gehören B Capital, BBVA, Emergence Capital, Goanna, Goldman Sachs, SoftBank, Warburg Pincus und WCAS zu den weiteren Gründungspartnern. Die neue Geschäftseinheit startet mit einer Anfangsinvestition von mehr als 4 Milliarden US-Dollar (rund 38.211 Crore Rupien), die für die Skalierung des Geschäfts und Firmenübernahmen genutzt werden soll.

Im Zusammenhang mit Übernahmen gab der ChatGPT-Entwickler außerdem bekannt, dass er Tomoro übernommen hat – ein Beratungs- und Engineering-Unternehmen für angewandte KI. Dadurch erhält die OpenAI Deployment Company Zugriff auf 150 FDEs und Deployment-Spezialisten, die vom ersten Tag an die Kundenbasis der neuen Geschäftseinheit betreuen werden.

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