Qualcomm bringt den Snapdragon Wear Elite mit KI, mehr Leistung und 5G. Erste Geräte folgen bald.
Photo Credit: Qualcomm
Qualcomm hat offiziell den Snapdragon Wear Elite vorgestellt. Es ist die neueste Wearable-Plattform des Unternehmens. Die Plattform hat eine integrierte Hexagon-NPU. Die CPU ist bis zu fünfmal schneller und die GPU bis zu siebenmal schneller. Außerdem unterstützt sie 5G RedCap, Bluetooth 6.0, UWB und GNSS. Es gibt auch Unterstützung für satellitenbasiertes NB-NTN.
Qualcomm hat auf dem MWC 2026 die Snapdragon Wear Elite Plattform vorgestellt. Es ist die erste Wearable-Plattform des Unternehmens mit Fokus auf persönliche KI. Sie bietet integrierte KI-Verarbeitung direkt auf dem Gerät.
Der Snapdragon Wear Elite ist mit der Hexagon NPU von Qualcomm ausgestattet. Sie ermöglicht leistungsstarke KI-Verarbeitung direkt auf dem Gerät. Die Plattform unterstützt KI-Modelle mit Milliarden Parametern am Edge. Die Plattform ist für verschiedene Geräteformen gedacht, zum Beispiel Smartwatches, Pins, Anhänger und Hubs. Sie unterstützt Wear OS von Google, Android und Linux.
In Bezug auf die Leistung gibt Qualcomm an, dass die Single-Core-CPU bis zu fünfmal schneller ist und die GPU bis zu siebenmal schneller arbeitet als bei der vorherigen Snapdragon W5+ Gen 2 Plattform. Das Unternehmen sagt außerdem, dass die Plattform eine Akkulaufzeit von mehreren Tagen ermöglicht. Die tägliche Nutzung soll im Vergleich zur vorherigen Generation um 30 Prozent länger sein. Zudem kann der Akku in etwa zehn Minuten auf bis zu 50 Prozent geladen werden.
Konnektivität ist ein wichtiger Schwerpunkt der neuen Plattform. Der Snapdragon Wear Elite nutzt sechs drahtlose Technologien: 5G RedCap, stromsparendes WLAN, Bluetooth 6.0, Ultra-Wideband (UWB), GNSS und NB-NTN-Satellitenverbindung. NB-NTN ermöglicht Zwei-Wege-Nachrichten über Satellit, wenn es kein Mobilfunk- oder WLAN-Signal gibt. Das geschieht in Zusammenarbeit mit Partnern wie Skylo.
Qualcomm sagt, dass die Plattform von Partnern wie Google, Motorola und Samsung unterstützt wird. Die ersten Geräte mit dieser Plattform sollen in den kommenden Monaten auf den Markt kommen.
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