Apple-Übernahme: PlasmaSolve soll Fertigung verbessern

Apple übernimmt das tschechische Unternehmen PlasmaSolve, bekannt für Beschichtungs-Simulationssoftware.

Apple-Übernahme: PlasmaSolve soll Fertigung verbessern

Apple übernimmt tschechisches Unternehmen PlasmaSolve für Fertigungs-Simulationssoftware.

Höhepunkte
  • Apple übernimmt das tschechische Unternehmen PlasmaSolve vollständig
  • PlasmaSolve entwickelt Software zur Simulation von Beschichtungsverfahren
  • Technologie könnte Apples Fertigung für faltbares und Jubiläums-iPhone st
Werbung

Apple hat vereinbart, das tschechische Materialwissenschafts-Unternehmen PlasmaSolve zu übernehmen. Das geht aus einer heute veröffentlichten Mitteilung auf der Website der Europäischen Kommission hervor. Durch den Deal übernimmt der iPhone-Hersteller die vollständige Kontrolle über das Unternehmen. Zudem stellt Apple ausgewählte Mitarbeiter des Unternehmens ein. PlasmaSolve entwickelt Simulationssoftware für plasmabasierte Fertigungsverfahren. Diese könnte Apple bei der Entwicklung künftiger Hardware helfen. Die Übernahme kommt zu einer Zeit, in der Apple Berichten zufolge mehrere Produkte mit neuen Designs, Materialien und Formfaktoren vorbereitet.

Apple übernimmt PlasmaSolve, während die Entwicklung des faltbaren iPhones weitergeht

Laut der Mitteilung auf der Website der Europäischen Kommission wird Apple die Übernahme über eine seiner Tochtergesellschaften abschließen, indem es das gesamte ausgegebene Aktienkapital von PlasmaSolve erwirbt. Die Unterlagen geben zudem an, dass Apple bestimmten Mitarbeitern des Unternehmens eine Anstellung anbieten wird. Das Unternehmen entwickelt Software, mit der Hersteller plasmabasierte Fertigungsverfahren modellieren und verfeinern können.

PlasmaSolve wurde 2016 in Tschechien gegründet und entwickelt Simulationssoftware für Plasmatechnologien und Materialwissenschaft. 2023 stellte das Unternehmen MatSight vor. Diese Software modelliert Verfahren der physikalischen Gasphasenabscheidung (PVD) sowie der plasmaunterstützten physikalischen Gasphasenabscheidung. Damit können Hersteller ihre Produktion optimieren, bevor sie in der Fabrik eingesetzt wird.

MatSight kann das Aufbringen ultradünner Beschichtungen auf komplexen dreidimensionalen Oberflächen simulieren, einschließlich gebogener Kanten und Tasten. Apple nutzt physikalische Gasphasenabscheidung bereits bei einigen Produkten, darunter iPhone-Modelle, um deren Kratzfestigkeit zu verbessern. Berichten zufolge könnte das Unternehmen zudem am Team hinter der Software interessiert sein.

Apple hat bislang nicht dargelegt, wie es PlasmaSolves Technologie in seine Fertigungsprozesse einbinden will. Die Übernahme könnte jedoch Apples Fertigungsfähigkeiten stärken, während das Unternehmen Produkte mit komplexeren industriellen Designs entwickelt. Verbesserte Simulationswerkzeuge könnten Ingenieuren zudem helfen, neue Materialien, Beschichtungen und Produktionstechniken zu testen, bevor Geräte in die Massenfertigung gehen.

Die Übernahme kommt, während Apple Berichten zufolge an mehreren größeren Hardware-Updates arbeitet, darunter ein faltbares iPhone, ein neu gestaltetes Jubiläums-iPhone sowie überarbeitete Modelle der Apple Watch und des MacBooks. Diese Produkte sollen voraussichtlich neue Materialien, Formen und Fertigungsanforderungen mit sich bringen, Bereiche, in denen sich PlasmaSolves Software als nützlich erweisen könnte. Apple übernimmt zudem weiterhin regelmäßig spezialisierte Technologieunternehmen und bestätigt solche Deals in der Regel nur, wenn regulatorische Vorgaben dies verlangen.

Holen Sie sich Ihre tägliche Dosis an Technik-News, Testberichten und Einblicken in unter 80 Zeichen auf Gadgets 360 Turbo. Tauschen Sie sich mit anderen Technik-Fans in unserem Forum aus. Folgen Sie uns auf X, Facebook, WhatsApp, Threads und Google News für sofortige Updates. Verpassen Sie nichts auf unserem YouTube-Kanal.

Verwandte Neuigkeiten

Werbung

Werbung

© Copyright Red Pixels Ventures Limited 2026. All rights reserved.
Trending Products »
Latest Tech News »