iPhone 18: Apple prüft chinesische DRAM-Chips von CXMT

Apple testet DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China.

iPhone 18: Apple prüft chinesische DRAM-Chips von CXMT

Apple prüft DRAM-Chips von CXMT als neue Speicherquelle für künftige iPhones.

Höhepunkte
  • Apple testet DRAM-Chips von CXMT für den chinesischen Markt
  • Apple sucht Zustimmung der Trump-Regierung für breiteren Einsatz
  • Schritt folgt auf Preiserhöhungen durch steigende Speicherkosten
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Apple wird voraussichtlich im September die iPhone-18-Serie vorstellen. In den letzten Monaten hatte der Konzern aus Cupertino mit steigenden Speicher- und Bauteilkosten zu kämpfen, die bereits zu Preiserhöhungen bei mehreren aktuellen Produkten geführt haben. Ein neuer Bericht deutet darauf hin, dass Apple eine alternative Bezugsquelle für eine seiner Schlüsselkomponenten prüfen könnte. Das Unternehmen soll bereits begonnen haben, DRAM-Chips eines chinesischen Speicherherstellers zu testen, der derzeit auf der US-Handelssperrliste steht.

Neuer DRAM-Lieferant für das iPhone

Unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle berichtete die Financial Times, dass Apple begonnen hat, DRAM-Chips des Herstellers ChangXin Memory Technologies (CXMT) zu prüfen. Das Unternehmen soll dafür Speicherchips für Smartphones vom chinesischen Zulieferer für interne Tests beschafft haben. Der anfängliche Fokus scheint dabei jedoch auf Geräten zu liegen, die in China verkauft werden.

Dem Bericht zufolge prüft Apple, ob die DRAM-Chips von CXMT die Leistungs- und Zuverlässigkeitsstandards erfüllen können, die für die eigene Produktpalette erforderlich sind. Sollte dies gelingen, würde der Konzern die Zustimmung der US-Behörden einholen, bevor die DRAM-Chips schließlich auch in iPhone-Modellen zum Einsatz kommen, die außerhalb Chinas verkauft werden.

CXMT bleibt jedoch auf der US-Entity-List, die unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump durchgesetzt wird. Dabei handelt es sich um eine Handelsbeschränkung, die vom Bureau of Industry and Security (BIS) im US-Handelsministerium verwaltet wird. Unternehmen, die auf dieser Liste stehen, unterliegen in der Regel strengen Exportkontrollen.

Die Financial Times berichtete, dass Apple die Trump-Regierung Ende Juni kontaktiert habe, um eine Genehmigung für den Bezug von Speicherchips von CXMT zu erhalten. Das Ergebnis dieser Anfrage scheint jedoch bislang unter Verschluss zu bleiben.

In den letzten Jahren hat sich CXMT zu einem der größten Halbleiterunternehmen Chinas entwickelt. Das staatlich unterstützte Unternehmen soll Berichten zufolge zum viertgrößten DRAM-Hersteller der Welt aufgestiegen sein, hinter Samsung Electronics, SK Hynix und Micron. Im vergangenen Jahr entfielen rund 11 Prozent der weltweiten DRAM-Waferkapazität auf das Unternehmen, und Analysten erwarten, dass dieser Anteil bis 2028 auf 15 Prozent steigen wird.

Der Bericht folgt auf Apples kürzliche Entscheidung, seine Halbleiter-Partnerschaft mit Broadcom bis 2031 zu verlängern. Dies soll Berichten zufolge eine langfristige Versorgung mit wichtigen Chips für drahtlose Konnektivität für Apple-Geräte sicherstellen. Der Tech-Konzern arbeitet Berichten zufolge zudem daran, Kosten zu senken und seine Lieferkette vor dem Launch der iPhone-18-Serie später in diesem Jahr zu stärken.

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