Nothing CEO Carl Pei: Apps könnten durch KI-Agenten ersetzt werden

In einem Interview sagte Nothing-CEO Carl Pei, dass die Zukunft von Smartphones agentenbasiert ist und Apps überflüssig werden.

Nothing CEO Carl Pei: Apps könnten durch KI-Agenten ersetzt werden

Photo Credit: Facebook/Carl Pei

Der Nothing-CEO glaubt, dass Apps auf Smartphones in Zukunft durch KI ersetzt werden.

Höhepunkte
  • Carl Pei sagt, Apps könnten durch KI-Agenten ersetzt werden
  • Aktuelle Smartphone-Nutzung sei laut ihm veraltet und kompliziert
  • KI könnte Aufgaben automatisch erledigen und Nutzer entlasten
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Nothing-CEO Carl Pei hat vorhergesagt, dass Apps auf Smartphones in Zukunft durch KI-Agenten ersetzt werden könnten. Auf der Veranstaltung South by Southwest (SXSW) erklärte er, dass das aktuelle App-Modell „langweilig“ ist und sich seit etwa 20 Jahren kaum verändert hat. Er sagte, dass die Nutzung eines Smartphones heute oft wie Verwaltungsarbeit wirkt, da Nutzer mehrere Apps manuell verwenden müssen, um ein Ziel zu erreichen. Mit neuen KI-Systemen könnten Nutzer einfach sagen, was sie wollen, und der Rest wird automatisch erledigt.

Kritik am aktuellen App-System

In einer Sitzung bei SXSW sprach Pei über seine Vision eines Smartphones ohne Apps. Er erklärte, dass die heutige Nutzung von Smartphones veraltet ist. Nutzer haben Sperrbildschirm, Startbildschirm und Apps, zwischen denen sie wechseln müssen. Dieses System habe sich seit rund 20 Jahren kaum verändert.

Nutzung wirkt wie Arbeit

Pei bezeichnete das aktuelle System als „langweilig“. Er erklärte, dass einfache Aufgaben oft viele Schritte erfordern. Zum Beispiel muss man für ein Treffen erst einen Tisch buchen, dann eine Nachricht senden, einen Kalendereintrag erstellen und schließlich eine Fahrt buchen.

Vision: KI erledigt alles automatisch

Stattdessen stellt sich Pei vor, dass Nutzer nur ihr Ziel an einen KI-Agenten weitergeben. Der Agent versteht die einzelnen Schritte und erledigt sie selbstständig. Der Nutzer muss dann nur noch zur gebuchten Fahrt erscheinen.

Er glaubt auch, dass KI in Zukunft komplexere Aufgaben übernehmen kann, zum Beispiel beim Thema Gesundheit oder Fitness helfen. Systeme könnten Nutzer besser verstehen und passende Vorschläge machen.

Ende der Apps?

Pei kommt zu dem Schluss, dass Apps als Konzept in Zukunft verschwinden könnten. Er rät Entwicklern und Unternehmen, ihre Systeme anzupassen. Sie sollten Schnittstellen wie APIs oder Verbindungen bereitstellen, damit KI-Agenten direkt mit ihren Diensten arbeiten können.

Neue Art von Interfaces

Zum Abschluss sagte Pei, dass die Zukunft nicht darin liegt, dass Menschen Apps bedienen. Stattdessen sollten Systeme so gebaut werden, dass KI-Agenten direkt damit arbeiten können. Das sei die langfristig bessere Lösung.

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