Europäer haben wenig Vertrauen in US- und China-Techfirmen.
Photo Credit: Unsplash/Markus Winkler
Europäer vertrauen ausländischen Techfirmen beim Datenschutz kaum.
Eine neue Umfrage zeigt, dass Europäer Technologieunternehmen aus China und den USA nicht vertrauen, wenn es um den Umgang mit ihren Daten geht. Diese Ergebnisse sind besonders wichtig, da KI-Unternehmen (AI) aus diesen Ländern weltweit immer mehr Nutzer gewinnen. Die allgemein negative Haltung gegenüber ausländischer Technologie könnte für die EU ein Signal sein, eigene KI-Lösungen stärker zu fördern.
Die Ergebnisse stammen aus der European Pulse Umfrage, durchgeführt von Cluster17 für Politico und beBartlet. Insgesamt wurden 6.698 Personen aus sechs Ländern befragt: Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Polen. Die Umfrage fand zwischen dem 13. und 21. März statt.
Die Teilnehmer wurden gefragt, wie sehr sie verschiedenen Akteuren beim Umgang mit persönlichen Daten vertrauen. Zur Auswahl standen:
Das Ergebnis: Chinesische Unternehmen schneiden am schlechtesten ab. Nur 7,2 Prozent der Befragten vertrauen ihnen beim Datenschutz.
Auch US-Unternehmen genießen wenig Vertrauen. Nur 16,1 Prozent bewerten deren Umgang mit Daten positiv. Besonders hoch ist das Misstrauen in Deutschland, wo 91,2 Prozent der Teilnehmer US-Firmen nicht vertrauen. In Polen ist das Vertrauen am höchsten – dort gaben 37,9 Prozent an, US-Unternehmen zu vertrauen.
Beim Thema KI (AI) sind die Meinungen geteilt:
In Frankreich sind die Menschen am kritischsten: 64,1 Prozent glauben, dass die Risiken überwiegen. In Spanien hingegen sind die Teilnehmer am optimistischsten: 62,7 Prozent sehen mehr Vorteile als Nachteile.
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