Google erweitert Personal Intelligence für mehr Nutzer. Die Funktion ist jetzt auch kostenlos verfügbar.
Google bringt Personal Intelligence jetzt für mehr Nutzer in den USA.
Google erweitert jetzt die Funktion Personal Intelligence für mehr Nutzer in den USA. Die Funktion ermöglicht es dem Chatbot, sich mit verschiedenen Google-Apps zu verbinden und Kontext zu nutzen, um personalisierte Antworten zu geben. Sie wurde erstmals im Januar vorgestellt und war damals nur für zahlende Nutzer in den USA verfügbar. Jetzt ist die Funktion in der Gemini App, im Gemini Assistenten in Google Chrome und im AI Mode in der Suche auch für Nutzer im kostenlosen Tarif verfügbar. Google hat die Funktion bisher noch nicht außerhalb der USA eingeführt.
In einem Blogbeitrag erklärte Google, dass Personal Intelligence jetzt für alle Nutzer in den USA verfügbar ist, auch für diejenigen ohne Abonnement wie Google AI Plus, AI Pro oder AI Ultra. Das Unternehmen sagte, dass die Entscheidung nach positivem Feedback der Nutzer in den letzten Monaten getroffen wurde.
Zur Erinnerung: Personal Intelligence ermöglicht es Nutzern, den KI-Chatbot mit Google-Diensten wie Gmail und Google Photos zu verbinden, sodass der Assistent relevante Informationen aus diesen Konten nutzen kann. Google erklärte, dass die Funktion Hinweise aus E-Mails, wie Buchungen oder Reservierungen, sowie aus Fotos, wie Orte oder Personen, nutzen kann, um kontextbasierte Antworten zu geben, die über normale Web-Ergebnisse hinausgehen.
Die Funktion unterscheidet sich von Speicher- oder verbundenen Apps, da Gemini aktiv nach Informationen in den Datenquellen des Nutzers sucht, um passende Hinweise zur Anfrage zu finden. Wenn ein Nutzer zum Beispiel nach einem Rezept für Vanillepudding fragt, kann die KI in Google Drive nach einem medizinischen Dokument suchen, das eine Laktoseintoleranz zeigt, und automatisch pflanzliche Milch vorschlagen.
Die Funktion kann besonders für Nutzer hilfreich sein, die nicht alle Details selbst eingeben möchten und lieber möchten, dass die KI Zugriff auf ihre Daten hat. Wenn ein Nutzer zum Beispiel eine Schätzung für die nächste Auto-Wartung möchte, kann der Chatbot Informationen zum Modell, Baujahr und Zustand des Autos nutzen, um eine genauere Einschätzung zu geben.
Für Nutzer, die mehr Wert auf Datenschutz legen, ist die Funktion standardmäßig deaktiviert. Google sagte außerdem, dass Gemini keine Annahmen über sensible Daten wie Gesundheitsinformationen macht, solange der Nutzer dies nicht ausdrücklich anfragt. Zudem erklärte das Unternehmen, dass Daten aus verbundenen Diensten nicht zum Training der KI-Modelle verwendet werden.
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