Nicht 200, sondern nur 50 Dollar Aufschlag beim iPhone 18 Pro — JP Morgan sieht Apples Modem-Wechsel als wichtigen Puffer gegen steigende Speicherkosten.
JP Morgan erwartet beim iPhone 18 Pro nur 50 Dollar Aufschlag – Apples eigenes Modem soll steigende Speicherkosten abfedern.
Apple-Chef Tim Cook hat in einem Gespräch mit einer Publikation bestätigt, dass künftige Preiserhöhungen unvermeidlich seien. Das deutet darauf hin, dass die nächste iPhone-Generation und andere Apple-Geräte spürbar teurer werden könnten. Als Grund nannte er den anhaltenden Mangel an Speicher- und Datenspeicherchips, der die Preise für wichtige Smartphone-Komponenten wie DRAM und NAND in die Höhe treibt. Ein aktueller Bericht hatte zuvor darauf hingewiesen, dass Apple das iPhone 18 Pro zu einem deutlich höheren Preis als seinen Vorgänger auf den Markt bringen könnte. Neue Schätzungen deuten jedoch auf einen deutlich geringeren Unterschied zwischen den Preisen der iPhone-17- und iPhone-18-Serie hin.
Max Weinbach von Creative Strategies beruft sich auf einen JP-Morgan-Analysten-Bericht und erklärt, Apple könnte die iPhone-18-Serie mit einem geringeren Preisaufschlag als bisher erwartet einführen. Der Aufschlag soll bei rund 50 Dollar liegen. Apple plant laut dem Bericht, die höheren Fertigungskosten durch den Einsatz seines eigenen C-Series-Modems zu kompensieren — anstelle der Qualcomm-Modems, die noch in den iPhone-17-Pro-Modellen verbaut sind.
Zum Vergleich: Das iPhone 17 Pro und das iPhone 17 Pro Max wurden im September 2025 in Indien zu Einstiegspreisen von 1,34.900 Rupien und 1,49.900 Rupien eingeführt. Das Wall Street Journal berichtete kürzlich, Apple könnte das iPhone 18 Pro mit einem Aufschlag von rund 200 Dollar gegenüber dem iPhone 17 Pro vorstellen — was den erwarteten Startpreis auf 1.299 Dollar treiben würde.
Die Herstellungskosten für ein einzelnes iPhone 18 Pro sollen laut Schätzungen auf rund 726 Dollar steigen — gegenüber 582 Dollar beim iPhone 17 Pro. Ein Großteil dieses Anstiegs ist auf die steigenden Kosten für Speicher- und Datenspeicherchips zurückzuführen. Diese Zahlen wurden allerdings unter der Annahme berechnet, dass Apples Gewinnmarge pro Gerät unverändert bleibt.
Apple hat den Start der iPhone-18-Serie zwar noch nicht offiziell bestätigt, doch CEO Tim Cook erklärte laut einem aktuellen Bericht des Wall Street Journal, Preiserhöhungen seien „unvermeidlich". Das Unternehmen werde die steigenden Fertigungskosten in Zukunft nicht mehr vollständig auffangen können, hieß es weiter
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