Ein Sonnenflare könnte Polarlichter und geomagnetische Störungen auslösen.
Photo Credit: SOHO LASCO C3
Eine Sonneneruption sorgt für Funkstörungen und mögliche Polarlichter.
Am 10. Mai 2026 explodierte die Sonne mit einem Sonnenflare der Klasse M5.7 aus dem Sonnenfleck AR4436. Durch das Ereignis kam es zu Ausfällen bei Hochfrequenz-Funkverbindungen im Atlantik. Außerdem wurde ein koronaler Massenauswurf freigesetzt. Dabei handelt es sich um eine schnell bewegende Wolke aus geladenen Teilchen der Sonne. Da sich der größte Teil dieser Plasmawolke von Osten in Richtung Erde bewegt, wird rund um den 13. Mai mit kleineren Auswirkungen gerechnet.
Laut NASA werden Sonnenflares in die Klassen A, B, C, M und X eingeteilt. X ist dabei die stärkste Kategorie. Jede Klasse ist zehnmal stärker als die vorherige.
Sonnenflares der M-Klasse liegen im mittleren Bereich der Skala, setzen aber dennoch enorme Energiemengen frei.
Der Sonnenflare führte innerhalb weniger Minuten zu Störungen bei Hochfrequenz-Funkverbindungen. Betroffen waren Schiffe, Flugzeuge und Amateurfunk-Nutzer.
Der Grund dafür sind die erzeugten Röntgenstrahlen. Diese ionisieren die oberen Schichten der Erdatmosphäre und stören dadurch die Funksignale.
Modelle zeigen, dass der koronale Massenauswurf beim Erreichen der Erde einen geomagnetischen Sturm der Klasse G1 auslösen könnte. Dies ist die niedrigste von fünf Stufen, kann aber dennoch Polarlichter weiter südlich sichtbar machen als gewöhnlich.
Polarlichter könnten deshalb Mitte der Woche am Himmel über Nordengland, Schottland und Teilen des Nordens der USA sichtbar werden. Dazu gehören Städte wie Seattle und Minneapolis.
Das Ereignis findet statt, während sich die Sonne ihrem Aktivitätsmaximum nähert. Dies ist der Höhepunkt ihres elfjährigen Aktivitätszyklus.
Dadurch könnten Sonneneruptionen im restlichen Jahr 2026 häufiger und stärker werden.
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