EBA und NYDFS haben ein MoU zur transatlantischen Stablecoin-Aufsicht unterzeichnet — ein wichtiger Schritt für die grenzüberschreitende Krypto-Regulierung.
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EBA und NYDFS unterzeichnen MoU zur gemeinsamen Stablecoin-Aufsicht – ein transatlantisches Regulierungsabkommen.
Das New Yorker Finanzdienstleistungsministerium (NYDFS) und die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) haben sich auf die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding (MoU) geeinigt, das beide Behörden zur Überwachung grenzüberschreitender Stablecoin-Aktivitäten verpflichtet. Die EBA erklärte, dass dieses Abkommen Teil ihrer Verantwortlichkeiten im Rahmen der Verordnung über Märkte für Krypto-Werte (MiCA) sei und die Festlegung von Verfahren sowie Grundsätzen für den Informationsaustausch und die Koordination von Stablecoin-Aufsichtsaktivitäten, Markttrends und Risiken zwischen EBA und NYDFS vorschreibe.
Gemäß der Pressemitteilung der Behörden umfassen die Informationen, die beide Stellen austauschen werden, Angaben zu Stablecoins, dem gesamten Umlaufvolumen sowie der Anzahl der Inhaber. Banken und große Finanzinstitute in den USA und Europa tasten sich an den Einsatz von Stablecoins für Zahlungen heran, beeinflusst durch die in den USA und der EU geltenden Gesetze zur Regulierung dieser Token. Gleichzeitig hat der globale Stablecoin-Markt beeindruckende Zahlen verzeichnet: Er ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts laut den von DefiLlama bereitgestellten Daten auf 319 Milliarden Dollar (etwa 30,50.735 Crore Rupien) angewachsen.
Beide Regulierungsbehörden sind gemäß dem im MoU festgelegten Rahmen verpflichtet, sich gegenseitig zu unterstützen und die Bemühungen in Krisen- oder Notfallsituationen zu koordinieren. Die Überwachung wird jedoch auf die Stablecoin-Aktivitäten beaufsichtigter Einrichtungen beschränkt sein, nicht auf alle Tätigkeiten, in die ein Unternehmen möglicherweise involviert ist.
:writing_hand: MoU signed
— EU Banking Authority - EBA :flag-eu: (@EBA_News) June 2, 2026
The EBA and @NYDFS strengthen cooperation under #MiCA on cross-border stablecoins.
:white_check_mark: Clearer supervisory framework
:white_check_mark: Stronger crisis coordination
:white_check_mark: More consistent global oversight
:link: Learn more: https://t.co/lH9L1fytuo #EBA #EUFinance #FinancialStability pic.twitter.com/DT109gQhuQ
Zu diesem Abkommen erklärte das NYDFS, dass „das Abkommen die Aufsicht über Einrichtungen, die Stablecoin-Aktivitäten betreiben, verbessern, Markttrends und Risiken identifizieren und die Integrität des Stablecoin-Markts fördern würde." In den USA unterzeichnete Präsident Donald Trump im Juli Stablecoin-Regelungen als Gesetz, während der MiCA-Rahmen der EU Ende 2024 in Kraft trat. Der Großteil der Aktivitäten im Sektor entfällt heute auf US-Dollar-denominierte Stablecoins, wobei Tethers USDT und Circles USDC die beiden größten nach Marktkapitalisierung sind.
Zu Beginn dieses Jahres forderte Circle die britischen Gesetzgeber auf, einen Krypto-Regulierungsrahmen zu entwickeln, der Elemente aus dem MiCA-Regelwerk der EU und den US-amerikanischen Stablecoin-Vorschriften kombiniert. Circles Leiter der Abteilung Politik, Dante Disparte, erklärte, dass das Vereinigte Königreich eine einzigartige Gelegenheit habe, ein eigenständiges System zu schaffen, das regulatorische Klarheit mit Innovation in Einklang bringt. Das Vereinigte Königreich beginnt mit der Regulierung von Kryptowährungen, und der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der weltweite Wettbewerb immer intensiver wird.
Das Abkommen spiegelt wider, wie der Fokus auf grenzüberschreitende Koordination gewachsen ist, da die Einbeziehung von Stablecoins in unsere globalen Finanzmärkte zunimmt. Da die Regulierungen sowohl in den USA als auch in Europa Gestalt angenommen haben, wird die Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen in Bereichen wie der Überwachung von Risiken, dem Informationsaustausch und der Beobachtung von Marktentwicklungen eine entscheidende Rolle spielen. Da die Akzeptanz von Stablecoins große Fortschritte macht, müssen die Regulierungsbehörden eine Balance zwischen Innovation und Regulierung sicherstellen.
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