Google gab außerdem bekannt, mehr als 80.000 Entwicklerkonten deaktiviert zu haben, die mit missbräuchlichen, schädlichen Apps in Verbindung standen.
Google zufolge spielten seine KI gestützten Sicherheitssysteme im vergangenen Jahr eine entscheidende Rolle bei der Eindämmung der Verbreitung schädlicher Apps im Google Play Store, da sich Cyberbedrohungen für Android Geräte stetig weiterentwickeln. In seinem Sicherheitsbericht 2025 hob das Unternehmen hervor, dass seine automatisierten Abwehrmechanismen dazu beigetragen haben, Millionen von Malware und richtlinienverletzenden Apps daran zu hindern, Nutzer zu erreichen. Laut TechCrunch analysiert Google nun jede Einreichung vor und nach der Veröffentlichung mit über 10.000 Sicherheitsprüfungen und kombiniert KI Erkennung mit menschlicher Überprüfung, um verdächtiges Verhalten in großem Umfang aufzudecken. Infolgedessen meldete das Unternehmen 1,75 Millionen blockierte Apps im Jahr 2025 – ein deutlicher Rückgang gegenüber den 2,36 Millionen blockierten Apps im Jahr 2024 und den 2,28 Millionen im Jahr 2023.
Google gab außerdem bekannt, mehr als 80.000 Entwicklerkonten deaktiviert zu haben, die mit missbräuchlichen oder eindeutig schädlichen Apps in Verbindung standen – ein Schritt, der darauf abzielt, Wiederholungstäter an der Quelle zu stoppen. Der Bericht verzeichnete einen deutlichen Rückgang bei Apps, die übermäßigen Zugriff auf sensible Daten wie SMS, Kontakte oder den genauen Standort anfordern von etwa 1,3 Millionen Fällen im Jahr 2024 auf rund 255.000 im Jahr 2025.
Ein weiterer Schwerpunkt der Maßnahmen liegt auf gefälschten Bewertungen und Rezensionen, die Nutzer irreführen und gefährlichen Apps zu einem höheren Ranking verhelfen können. Google gab an, rund 160 Millionen unberechtigte Bewertungen und Rezensionen blockiert zu haben, um Nutzer vor irreführender Beeinflussung zu schützen.
Trotz der Verbesserungen im Play Store bleibt die Bedrohungslage außerhalb von Googles kuratiertem Marktplatz besorgniserregend. Googles integriertes Sicherheitstool Google Play Protect entdeckte im Jahr 2025 mehr als 27 Millionen potenziell schädliche Apps (PHAs) auf Android Geräten. Dies verdeutlicht, dass Angreifer die Sicherheitsvorkehrungen des offiziellen Play Stores zunehmend umgehen.
Sicherheitsexperten sind sich einig, dass manuell installierte und inoffizielle Apps ein wachsendes Risiko darstellen. Ein aktueller Bericht des Cybersicherheitsunternehmens ESET beschreibt das Aufkommen KI gestützter Android Malware und verdeutlicht die Komplexität zukünftiger Bedrohungen. Google kündigt an, auch 2026 weiterhin in KI und automatisierte Tools zu investieren, um Cyberkriminellen und neuen Bedrohungen einen Schritt voraus zu sein. Experten warnen jedoch, dass Angreifer KI ebenfalls einsetzen – nicht nur, um überzeugendere Betrugsmaschen zu entwickeln, sondern auch, um intelligentere Schadsoftware zu erstellen, die herkömmliche Erkennungsmethoden umgehen kann.
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