Apple übertrifft die Umsatzprognosen dank der starken Nachfrage nach iPhones.
Apple Inc. ist stark in das Geschäftsjahr 2026 gestartet und meldete für das am 27. Dezember endende Quartal über den Erwartungen liegende Umsätze und Gewinne, angetrieben durch außergewöhnlich starke iPhone Verkäufe und eine Erholung in wichtigen Märkten. Die Ergebnisse übertrafen die Analystenprognosen und signalisierten eine anhaltende Kundennachfrage nach den Flaggschiff Geräten des Unternehmens. Apple erzielte einen Umsatz von 143,8 Milliarden US Dollar, ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr und über der Konsensschätzung der Wall Street Analysten von 138,4 Milliarden US Dollar. Der verwässerte Gewinn pro Aktie (EPS) lag bei 2,84 US Dollar und übertraf ebenfalls die Erwartungen. Maßgeblich für die starke Leistung war das iPhone Segment, dessen Umsatz im Jahresvergleich um 23 Prozent auf einen Rekordwert von 85,3 Milliarden US Dollar stieg, deutlich über den Prognosen.
CEO Tim Cook bezeichnete die Nachfrage nach den neuesten Modellen, insbesondere der iPhone 17 Reihe, als „einfach überwältigend“ und stellte fest, dass die Verkäufe in allen wichtigen geografischen Regionen Rekorde erreichten. Die hohe Upgrade Aktivität von Kunden mit älteren Geräten trug zu der starken Leistung bei und zerstreute Bedenken hinsichtlich einer breiteren Verlangsamung der Smartphone Nachfrage.
Ein bemerkenswertes Highlight war die Leistung von Apple in Großchina, wo der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent auf rund 25,5 Milliarden US Dollar stieg.
Auch Apples Dienstleistungssparte erreichte einen neuen Umsatzmeilenstein und trug rund 30 Milliarden US Dollar bei, wodurch sie ihre Rolle als margenstarker Wachstumstreiber neben dem Hardwaregeschäft festigte. Andere Produktkategorien wie iPad und Mac verzeichneten moderates Wachstum, während die Verkäufe von Wearables, Smart Home Produkten und Zubehör etwas schwächer ausfielen als erwartet.
Trotz des beeindruckenden Umsatzwachstums warnte Apple davor, dass steigende Preise für Speicherchips und Lieferkettenengpässe in den kommenden Quartalen Herausforderungen darstellen könnten. Das in Cupertino ansässige Unternehmen räumte außerdem ein, dass steigende Kosten für Komponenten wie DRAM die Gewinnmargen zusätzlich belasten könnten.
Mit Blick auf die Zukunft prognostizierte Apple für das zweite Quartal des Geschäftsjahres ein Umsatzwachstum von 13 bis 16 Prozent, was die Erwartungen der Analysten übertraf und das Vertrauen in die anhaltende Kundennachfrage unterstreicht. Investitionen in künstliche Intelligenz und strategische Partnerschaften, darunter die Integration von Googles Gemini KI zur Verbesserung der Siri Funktionen, wurden als Teil der langfristigen Innovationsstrategie des Unternehmens hervorgehoben.
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