Google Play Store warnt Nutzer vor Android-Apps mit hohem Akkuverbrauch

Google Play Store warnt Nutzer vor Android-Apps mit hohem Akkuverbrauch

Google Play Store warnt Nutzer vor Android-Apps mit hohem Akkuverbrauch
Höhepunkte
  • Google Play Store zeigt Warnungen für Apps mit hohem Akkuverbrauch
  • Betroffene Apps erscheinen seltener in Play-Store-Empfehlungen
  • Ursache ist häufig hohe Hintergrundaktivität durch „Partial Wake Lock“
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Google geht gegen Android-Apps vor, die einen ungewöhnlich hohen Akkuverbrauch verursachen. Das Unternehmen hat angekündigt, dass der Google Play Store künftig Warnhinweise bei Apps anzeigen wird, die auf Android-Smartphones besonders viel Energie verbrauchen.

Apps, die davon betroffen sind, könnten außerdem weniger sichtbar im Play Store werden. Google erklärt, dass diese Anwendungen den sogenannten Partial Wake Lock von Android missbrauchen. Dadurch bleibt die CPU eines Smartphones im Hintergrund aktiv, selbst wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist.

Neue Warnhinweise im Play Store

In einem aktuellen Blogbeitrag erklärte Google, dass die neuen Maßnahmen zur Verbesserung der Akkulaufzeit seit dem 1. März eingeführt werden. Die Änderungen werden in den kommenden Wochen schrittweise für betroffene Apps ausgerollt.

Apps, die regelmäßig den Grenzwert für „Excessive Partial Wake Lock“ überschreiten, erhalten im Play Store einen Warnhinweis. Außerdem werden diese Apps nicht mehr in Empfehlungen oder anderen Entdeckungsbereichen angezeigt.

Ein Beispiel für die Warnmeldung lautet:
„Diese App könnte aufgrund hoher Hintergrundaktivität mehr Akku als erwartet verbrauchen.“

Warum manche Apps mehr Akku verbrauchen

Partial Wake Locks erlauben Apps, die CPU aktiv zu halten, auch wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist. Diese Funktion kann zu einem höheren Energieverbrauch führen.

Google stuft eine App als problematisch ein, wenn sie den Partial Wake Lock im Durchschnitt zwei Stunden oder länger aktiv hält, während der Bildschirm ausgeschaltet ist, und dies in mehr als fünf Prozent der Nutzersitzungen innerhalb von 28 Tagen passiert.

Ausnahmen und Empfehlungen für Entwickler

Allerdings erlaubt Android in bestimmten Fällen weiterhin Wake Locks, wenn sie einen klaren Nutzen für Nutzer haben und sich nicht weiter optimieren lassen. Beispiele sind Musikwiedergabe, Standortdienste oder laufende Datenübertragungen.

Google empfiehlt Entwicklern mehrere Lösungen, um unnötige Wake-Lock-Nutzung zu reduzieren. Dazu gehören Optimierungen bei Hintergrund-Synchronisierung, Standortverfolgung, Sensorüberwachung und Netzwerkkommunikation.

Einige Apps haben laut Google bereits begonnen, ihre Funktionen zu optimieren. Als Beispiel nennt das Unternehmen die App Whoop, die ihre Hintergrundaktivitäten angepasst hat, um den Akkuverbrauch zu reduzieren.

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