Samsung und SK Hynix treiben die Preise für iPhone Speicher um bis zu 100 % in die Höhe

Die Nachfrage nach KI treibt den weltweiten Preisanstieg bei DRAM und LPDDR voran.

Samsung und SK Hynix treiben die Preise für iPhone Speicher um bis zu 100 % in die Höhe
Höhepunkte
  • Samsung plant über 80 % QoQ Preisanstieg bei iPhone LPDDR
  • Steigende LPDDR Kosten könnten iPhone Preise beeinflussen
  • Samsung und SK hynix steigern Margen im Speicherboom
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Berichten zufolge haben Samsung Electronics und SK Hynix erhebliche Preiserhöhungen für LPDDR Speicher ausgehandelt, die sie an Apple für dessen iPhone-Modelle liefern. Laut Branchenquellen strebte Samsung eine Preiserhöhung von über 80 % gegenüber dem Vorquartal an, während SK Hynix für das erste Quartal 2026 Preisanstiege von fast 100 % forderte. Für Samsung und SK Hynix bedeuten diese Preisanpassungen eine verbesserte Profitabilität ihrer DRAM Geschäfte, mit erwarteten Margensteigerungen aufgrund der stark steigenden LPDDR Vertragspreise.

Samsung und SK Hynix drängen Apple zu Preisen, die bis zu 100 % höher liegen

Diese Entwicklungen im Speichermarkt stellen einen Umbruch für Apple dar, das seine Position als weltgrößter Smartphone Hersteller traditionell nutzte, um niedrigere Vertragspreise für Komponenten wie Low Power DRAM (LPDDR) zu erzielen. Apples jährliche iPhone Lieferungen, die auf rund 250 Millionen Einheiten geschätzt werden, verschafften dem Unternehmen lange Zeit eine überragende Verhandlungsmacht auf dem DRAM Markt. Die jüngsten Preisverhandlungen deuten jedoch darauf hin, dass selbst Apples Einfluss möglicherweise nicht ausreicht, um dem branchenweiten Anstieg der Speicherkosten entgegenzuwirken.

Die Marktdynamik hat sich im vergangenen Jahr stark verändert, da die Nachfrage nach Speicherchips aufgrund des Ausbaus der KI Infrastruktur, der Investitionen in Cloud-Rechenzentren und der beschleunigten Computer Hardware Upgrades weltweit stark gestiegen ist. Speicherhersteller haben ihre Wafer Kapazitäten auf High Bandwidth Memory (HBM) und andere Premiumprodukte umgelenkt, was das Angebot an herkömmlichen DRAM und LPDDR Chips für Endverbrauchergeräte verknappt. TrendForce und andere Analysten erwarten nun, dass die DRAM Preise insgesamt im ersten Quartal 2026 um mehr als 60 % steigen werden, wobei sich die Preise in einigen Segmenten fast verdoppeln.

Die gemeldeten Preiserhöhungen betreffen insbesondere LPDDR Chips, die in iPhones verwendet werden und für einen niedrigen Stromverbrauch optimiert sind. Sie sind unerlässlich für die Akkulaufzeit und Leistung mobiler Geräte. Branchenbeobachter sagen, dass Speicherlieferverträge typischerweise langfristig abgeschlossen werden, die diesjährigen Vereinbarungen jedoch auf die erste Hälfte des Jahres 2026 beschränkt zu sein scheinen, was die volatilen Lieferbedingungen und den allgemeinen Preisdruck widerspiegelt.

Sollten die Speicherpreise ihren Aufwärtstrend fortsetzen, könnte Apple vor der Einführung des iPhone 18 später in diesem Jahr mit höheren Komponentenpreisen konfrontiert werden, was die Gewinnmargen schmälern oder Preisanpassungen für Endkunden erforderlich machen könnte. Einige Berichte deuten darauf hin, dass weitere Preiserhöhungen möglicherweise erst Mitte 2026 verhandelt werden, was die Produktplanung von Apple erschwert.
 

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