Anthropic startet KI-Sicherheitsprojekt Glasswing

Anthropic hat mit Project Glasswing eine neue KI-Initiative für Cybersicherheit vorgestellt.

Anthropic startet KI-Sicherheitsprojekt Glasswing

Photo Credit: Anthropic

Anthropic startet mit Project Glasswing eine neue KI-Initiative für Cybersicherheit.

Höhepunkte
  • Anthropic stellt mit Glasswing ein neues KI-Sicherheitsprojekt vor
  • Claude Mythos Preview soll Sicherheitslücken in Software finden
  • Mehrere große Tech-Unternehmen sind als Partner dabei
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Anthropic hat am Dienstag Project Glasswing angekündigt. Das ist eine neue Initiative mit Fokus auf KI-gestützte Cybersicherheit. Angetrieben wird das Projekt durch ein allgemeines Modell mit dem Namen Claude Mythos Preview. Das Unternehmen beschreibt dieses Modell als sein bisher leistungsstärkstes Modell für Coding und agentische Aufgaben. Im Moment ist es nur für die Partner von Project Glasswing verfügbar. Es soll ihnen helfen, Sicherheitslücken und Schwachstellen in ihrer gesamten Technologie-Infrastruktur zu erkennen. Das KI-Unternehmen hat für diese Initiative außerdem finanzielle Mittel bereitgestellt.

Anthropic startet Project Glasswing

In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) kündigte das KI-Startup die Initiative zusammen mit den Startpartnern Amazon Web Services (AWS), Apple, Broadcom, Cisco, CrowdStrike, Google, JPMorganChase, der Linux Foundation, Microsoft, Nvidia und Palo Alto an. Das Unternehmen beschreibt Project Glasswing als „eine dringende Initiative, um die wichtigste Software der Welt besser zu schützen“.

Im Mittelpunkt steht Claude Mythos Preview, ein noch nicht veröffentlichtes Modell, das exklusiv für die oben genannten Partner bereitgestellt wird. Zusätzlich erweitert Anthropic den Zugang auf mehr als 40 Organisationen, die kritische Software-Infrastruktur entwickeln oder pflegen. Das Unternehmen hat außerdem zugesagt, bis zu 100 Millionen US-Dollar (etwa Rs. 923,6 Crore) an Nutzungsguthaben sowie 4 Millionen US-Dollar (etwa Rs. 37 Crore) als direkte Spenden an Open-Source-Sicherheitsorganisationen bereitzustellen.

Anthropic behauptet, dass das auf Cybersicherheit ausgerichtete KI-Modell bereits tausende schwerwiegende Sicherheitslücken gefunden hat – darunter auch einige in allen großen Betriebssystemen und Webbrowsern. Das Modell soll in der Lage sein, komplexe Software zu verstehen und zu verändern, um Sicherheitsprobleme zu erkennen und auch zu beheben. Die Partnerorganisationen sollen das Modell im Rahmen ihrer Abwehr- und Sicherheitsarbeit einsetzen.

Obwohl es sich nur um eine eingeschränkte Forschungs-Vorschau handelt, ist Claude Mythos Preview ein kostenpflichtiges Modell. Der Preis liegt bei 25 US-Dollar pro Million Eingabe-Token und 125 US-Dollar pro Million Ausgabe-Token. Partner können über die Claude-API, Amazon Bedrock, Google Cloud Vertex AI und Microsoft Foundry auf das Modell zugreifen.

„Wir planen nicht, Mythos Preview allgemein verfügbar zu machen. Unser Ziel ist es, Modelle der Mythos-Klasse sicher und in großem Maßstab einzusetzen. Dafür brauchen wir aber zuerst Schutzmechanismen, die ihre gefährlichsten Ausgaben zuverlässig blockieren.“, erklärte das Unternehmen in einem Beitrag.

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