WhatsApp testet Benutzernamen statt Telefonnummern

WhatsApp arbeitet an einer neuen Benutzernamen-Funktion für mehr Datenschutz.

WhatsApp testet Benutzernamen statt Telefonnummern

Photo Credit: Unsplash/ Grant Davies

WhatsApp testet eine neue Benutzernamen-Funktion für mehr Datenschutz.

Höhepunkte
  • WhatsApp testet eindeutige Benutzernamen für Nutzer
  • Telefonnummern sollen dadurch besser geschützt werden
  • Die Funktion wird derzeit schrittweise ausgerollt
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WhatsApp arbeitet bereits seit mehreren Monaten an der neuen Benutzernamen-Funktion. Die Messaging-Plattform hatte im November letzten Jahres E-Mails an Business-Account-Inhaber verschickt und sie gebeten, sich auf die Einführung der neuen Funktion im Jahr 2026 vorzubereiten. Jetzt hat WhatsApp laut einem Bericht die Möglichkeit eingeführt, eindeutige Benutzernamen zu erstellen – als Maßnahme für Sicherheit und Datenschutz. Die Funktion soll derzeit schrittweise für eine begrenzte Zahl von Android- und iOS-Nutzern ausgerollt werden. Eine breitere Einführung wird später in diesem Jahr erwartet. Künftig soll WhatsApp es Nutzern ermöglichen, statt ihrer Telefonnummer einfach ihren Benutzernamen mit anderen zu teilen.

WhatsApp-Benutzernamen: Das ist bisher bekannt

Der Feature-Tracker WABetaInfo berichtet, dass die Messaging-Plattform mit dem Rollout der neuen Benutzernamen-Funktion begonnen hat. Damit können Nutzer für ihre Konten einen einzigartigen Benutzernamen erstellen. Die neue Datenschutz-Funktion soll zunächst nur für eine begrenzte Zahl von Android- und iOS-Nutzern verfügbar sein und schrittweise eingeführt werden. Das Unternehmen selbst hat diese Details bislang jedoch noch nicht offiziell bestätigt.

Nutzer sollen überprüfen können, ob sie bereits Teil des ersten Rollouts sind, indem sie den Bereich Profileinstellungen in der App öffnen. Mit der neuen WhatsApp-Funktion können Nutzer künftig einfach ihren Benutzernamen mit anderen teilen. Dadurch müssen sie neuen Kontakten ihre Telefonnummer nicht mehr geben, wenn sie das nicht möchten. Das funktioniert ähnlich wie bei anderen Social-Media-Plattformen, auf denen Nutzer ein Pseudonym verwenden können. Laut Bericht sollen die Telefonnummern für Personen, die Nutzer über ihren Benutzernamen kontaktieren, nicht sichtbar sein.

Laut WABetaInfo hat die Plattform für Benutzernamen eine Länge von 3 bis 35 Zeichen festgelegt. Außerdem dürfen Benutzernamen nicht mit „www.“
 beginnen oder mit einer Domain-Endung wie „.com“, „.in“, „.edu“ oder „.net“ enden. Das soll verhindern, dass andere denken, sie hätten es mit einer Website zu tun.

Benutzernamen bei WhatsApp müssen laut Bericht außerdem mindestens einen Buchstaben enthalten. Dadurch sollen Namen verhindert werden, die nur aus Zahlen oder Sonderzeichen bestehen. Gleichzeitig sollen Unterstriche, Kleinbuchstaben und Punkte erlaubt sein.

Zusätzlich soll der WhatsApp-Benutzername auch über andere Meta-Produkte hinweg verfügbar sein müssen. Das bedeutet, dass Nutzer möglicherweise einen Namen verwenden können, der bereits auf Instagram, Facebook oder WhatsApp existiert. Dem Bericht zufolge sollen Nutzer dann die Möglichkeit haben zu bestätigen, dass sie auch wirklich der Besitzer dieses Namens auf den anderen Plattformen sind, bevor sie ihn bei WhatsApp verwenden. Dafür müssen sie ihre anderen Konten über das Accounts Center verknüpfen.

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