Apple erhöht in Deutschland die Preise für MacBook, iPad, Apple TV und HomePod — bis zu 400 Euro mehr für MacBooks, iPhones bleiben vorerst verschont.
Apple erhöht Preise für MacBook, iPad, Apple TV und HomePod – DRAM-Krise durch KI-Boom als Hauptgrund.
Apple hat am Donnerstag die Preise für mehrere Produkte in Indien und auf den globalen Märkten erhöht — bei einigen Geräten um erhebliche Beträge. Die Anpassung betrifft Geräte aus mehreren Kategorien: Mac-Computer, MacBooks, iPads, Apple TV und HomePod. Obwohl Apple einen Großteil seines Hardware-Portfolios überarbeitet hat, bleibt das iPhone-Lineup vorerst unberührt. Der Schritt kommt Wochen nachdem Apple-Chef Tim Cook gewarnt hatte, dass explodierende Speicher- und Datenspeicherpreise Preiserhöhungen „unvermeidlich" gemacht hätten.
Die neueste Preisanpassung umfasst mehrere Produktkategorien: MacBooks, Desktop-Macs, iPads, Apple-TV-Modelle und HomePod-Lautsprecher werden allesamt teurer. Apple begründet den Anstieg mit einem beispiellosen Anstieg der globalen DRAM- und NAND-Flash-Speicherpreise, der vor allem durch die wachsende Nachfrage nach KI-Infrastruktur angetrieben wird.
Die größten Auswirkungen hat die Erhöhung wohl auf die MacBook-Air-Reihe. In Deutschland startet das 13-Zoll-MacBook-Air mit M5-Chip jetzt bei 1.399 Euro — zuvor waren es 1.199 Euro. Auch das beliebte MacBook Neo wird teurer: Es kostet jetzt 799 Euro statt 699 Euro.
Die Preise der MacBook-Pro-Familie wurden ebenfalls deutlich angehoben. Das 14-Zoll-MacBook-Pro mit M5 startet jetzt bei 2.199 Euro statt 1.799 Euro. Das 16-Zoll-Modell klettert sogar auf 3.399 Euro — ein Plus von 400 Euro. Auch Desktop-Macs blieben nicht verschont: Der iMac kostet jetzt 1.799 Euro statt 1.499 Euro.
Auch die iPad-Reihe ist von den Preiserhöhungen betroffen. Das iPad-Basismodell steigt in Deutschland von 379 auf 499 Euro. Das iPad Air 11 Zoll kostet jetzt 799 Euro statt 699 Euro.
Das Home-Entertainment-Portfolio von Apple hat ebenfalls deutliche Preissprünge erlebt. Das Apple TV 4K kostet jetzt 299 Euro, verglichen mit zuvor 189 Euro. Der HomePod mini wurde von 109 auf 179 Euro angehoben.
Trotz der Preisanpassungen in allen Kategorien hat Apple die iPhone-Preise in Indien und auf den globalen Märkten bislang nicht erhöht.
Die neuen Preise kommen kurz nachdem Apple-Chef Tim Cook in einem Interview eingeräumt hatte, dass das Unternehmen die höheren Komponentenkosten so lange wie möglich aufgefangen habe — aber nicht mehr länger könne.
„Leider sind Preiserhöhungen unvermeidbar", sagte Cook Berichten zufolge. „Wir tun unser Bestes, um die enormen Kostensteigerungen abzufedern, die an uns weitergegeben werden, und wir haben versucht, unsere Kunden vor den Erhöhungen zu schützen — aber die Situation ist nicht mehr tragbar."
Als Hauptursache nannte er den starken Anstieg der DRAM- und Speicherchip-Preise, der die Lieferkette belastet und die Preise in die Höhe treibt. Obwohl Cook keinen konkreten Zeitplan für die erwarteten Preiserhöhungen nannte, hatte Bloombergs Mark Gurman zuletzt darauf hingewiesen, dass Apple wohl nicht bis zum Start der iPhone-18-Reihe warten werde, bevor Preiserhöhungen umgesetzt werden.
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