Google könnte mehr als zwei Millionen Android-XR-Smart-Brillen verkaufen

Ein neuer Marktbericht prognostiziert für Googles Android-XR-Smart-Brillen Verkäufe von über zwei Millionen Geräten und einen starken Aufstieg im Markt für KI-Brillen.

Google könnte mehr als zwei Millionen Android-XR-Smart-Brillen verkaufen

Photo Credit: Google

Googles Android-XR-Smart-Brillen könnten sich 2026 millionenfach verkaufen.

Höhepunkte
  • Google könnte über zwei Millionen Smart-Brillen verkaufen
  • Android-XR-Modelle wurden auf der Google I/O 2026 vorgestellt
  • Google könnte zum zweitgrößten Anbieter weltweit werden
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Google und Samsung haben auf der Google I/O 2026 ihre Smart-Brillen der nächsten Generation vorgestellt. Obwohl die beiden Unternehmen sowohl KI-Audiobrillen als auch Smart-Brillen mit integriertem Display auf den Markt bringen wollen, soll zunächst die Audiovariante noch in diesem Jahr erscheinen. Nur wenige Tage nach der Präsentation behauptet nun ein Marktforschungsunternehmen, dass Google mehr als zwei Millionen Einheiten seiner Android-XR-basierten Smart-Brillen verkaufen könnte. Sollte dies eintreten, könnte der Technologiekonzern aus Mountain View zudem zum zweitgrößten Anbieter in diesem Markt werden – direkt hinter Meta.

Google könnte mehr als zwei Millionen Smart-Brillen verkaufen

Laut einem Bericht von Smart Analytics Global (SAG) könnte Google im Jahr 2026 zum zweitgrößten Anbieter von KI-Smart-Brillen weltweit aufsteigen. Der Bericht prognostiziert außerdem, dass weltweit mehr als zwei Millionen Geräte verkauft werden könnten, sofern es keine größeren Lieferengpässe oder Verzögerungen bei der Markteinführung gibt. Auch der Verkaufspreis werde laut SAG einen wesentlichen Einfluss auf die Absatzzahlen haben.

Sollte sich die Prognose bewahrheiten, wäre dies ein bedeutender Erfolg für die Partnerschaft zwischen Google und Samsung. Meta benötigte mehrere Jahre, um ähnliche Verkaufszahlen zu erreichen, nachdem das Unternehmen zunächst ausreichend Markenbekanntheit aufgebaut und seine Produkte weiterentwickelt hatte. Dem Konzern aus Menlo Park wird zudem zugeschrieben, KI-Brillen weltweit populär gemacht zu haben, was sich positiv auf die Marktakzeptanz von Googles Smart-Brillen auswirken könnte.

Google arbeitet für die Entwicklung der neuen Smart-Brillen mit dem New Yorker Brillenhersteller Warby Parker sowie dem südkoreanischen Unternehmen Gentle Monster zusammen. Dem Bericht zufolge könnten die unterschiedlichen Positionierungen beider Marken Google dabei helfen, verschiedene Zielgruppen anzusprechen.

Warby Parker gilt laut SAG als Anbieter mit hoher Reichweite und guter Zugänglichkeit und verfügt über ein großes Filialnetz in den USA und Kanada. Gentle Monster hingegen wird als Premium- und Modemarke beschrieben, die besonders in Asien sowie in wichtigen Modemetropolen Europas stark vertreten ist. Die Kombination beider Partner verschaffe der Google-Samsung-Allianz eine starke globale Präsenz, heißt es im Bericht.

Nach Einschätzung von SAG werden die weltweiten Auslieferungen von KI-Smart-Brillen im Jahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 85 Prozent wachsen und die Marke von 15 Millionen Geräten überschreiten.

Innerhalb dieser Produktkategorie gelten KI-Audiobrillen als die beliebtere Bauform. Als Gründe nennt der Bericht das geringere Gewicht, die niedrigeren Kosten sowie die geringeren Datenschutz- und Regulierungsbedenken im Vergleich zu Smart-Brillen mit integrierten Displays.

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