Android 17: Nur noch 20 PIN-Versuche über fünf Jahre erlaubt

Android 17 macht das Erraten von PINs deutlich schwerer und erleichtert gleichzeitig die Wiederherstellung nach Sperrungen.

Android 17: Nur noch 20 PIN-Versuche über fünf Jahre erlaubt

Android 17 senkt die erlaubten PIN-Fehlversuche drastisch, um Bruteforce-Angriffe zu stoppen.

Höhepunkte
  • Nur noch 20 PIN-Fehlversuche über fünf Jahre erlaubt
  • Erkennung doppelter Fehleingaben verhindert unnötige Sperrungen
  • Sperrzeiten werden jetzt verständlicher angezeigt
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Google führt in Android 17 stärkere Schutzmaßnahmen für den Sperrbildschirm ein, um das Erraten von PINs und Passwörtern deutlich zu erschweren. Das Update kombiniert strengere Grenzen für fehlgeschlagene Entsperrversuche mit neuen Schutzmechanismen für legitime Nutzer und vereinfacht gleichzeitig den Wiederherstellungsprozess nach einer Sperrung. Ziel ist es, die Gerätesicherheit auf unterstützten Android-Geräten zu stärken, ohne die alltägliche Nutzung zu beeinträchtigen. Google hat außerdem die Anzeige der Sperrzeit-Informationen überarbeitet und einen schnelleren Zugang zu den Optionen zur Kontowiederherstellung hinzugefügt.

Google verschärft die Sperrbildschirm-Sicherheit in Android 17 mit neuen PIN-Regeln

Mishaal Rahman, Community Engagement Manager für Android bei Google, erklärte in einem Post auf X, dass Android 17 die Anzahl der erlaubten fehlgeschlagenen PIN- und Passworteingaben reduziert, bevor zunehmend längere Sperrzeiten greifen. Das Betriebssystem erlaubt nun bis zu sechs falsche Eingaben in der ersten Minute, sieben innerhalb von sechs Minuten, acht innerhalb von 25 Minuten, 12 innerhalb von 24 Stunden und 19 über einen Zeitraum von fünf Jahren. Zum Vergleich: Frühere Android-Versionen erlaubten in denselben Zeiträumen bis zu 10, 20, 50, 110 und 1.800 Versuche.

Nach 20 fehlgeschlagenen PIN- oder Passworteingaben werden keine weiteren Entsperrversuche mehr akzeptiert. Diese Obergrenze verringert deutlich den Spielraum für wiederholte Rateangriffe mit häufig gewählten Zugangsdaten.

Google hat außerdem eine Erkennung für doppelte Fehleingaben hinzugefügt, für Nutzer, die versehentlich mehrfach dieselbe falsche PIN oder dasselbe falsche Passwort eingeben. Wiederholte Eingaben mit denselben falschen Zugangsdaten zählen künftig nicht mehr als separate Fehlversuche. Stattdessen erkennt das System die doppelte Eingabe und zeigt eine Meldung an, die erklärt, warum sie nicht mitgezählt wurde.

Android 17 verändert zudem, wie Sperrzeiten angezeigt werden. Statt die verbleibende Zeit in Sekunden anzuzeigen, zeigt der Sperrbildschirm nun leichter verständliche Meldungen mit Minuten oder anderen Zeiteinheiten an. Nutzer sehen zum Beispiel „Versuchen Sie es in 30 Minuten erneut" statt eines Countdowns mit 1.800 Sekunden.

Google hat außerdem eine Verknüpfung zur Wiederherstellung auf dem Sperrbildschirm hinzugefügt. Der Link führt Nutzer zu Ressourcen zur Kontowiederherstellung, auf die sie über ein anderes Gerät zugreifen können, falls sie ihr Smartphone nicht entsperren können.

Der Konzern aus Mountain View hatte die verbesserten Sperrbildschirm-Schutzmaßnahmen erstmals im Mai während der Android Show: I/O Edition angekündigt. Die Funktion baut auf den mit Android 16 QPR2 eingeführten Sicherheitsänderungen auf und wird in Android 17 auf unterstützten Geräten fortgeführt. Die aktualisierte Richtlinie soll das Erraten von PINs und Passwörtern erschweren und gleichzeitig legitimen Nutzern die Wiederherstellung nach versehentlichen Sperrungen erleichtern

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