Eine Google-Studie zeigt, dass Quantencomputer weniger Leistung benötigen könnten, um Verschlüsselung zu brechen. Das erhöht die Risiken für Krypto-Systeme weltweit.
Eine Google-Studie zeigt, dass Quantencomputer weniger Leistung benötigen könnten, um Verschlüsselung zu brechen. Das erhöht die Risiken für Krypto-Systeme weltweit.
Google hat gewarnt, dass Quantencomputer kryptografische Systeme möglicherweise früher als erwartet knacken könnten. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass dafür deutlich weniger Rechenleistung nötig sein könnte als bisher angenommen.
Die Studie deutet darauf hin, dass viele heutige Verschlüsselungssysteme anfälliger sein könnten als frühere Prognosen vermuten ließen. Das sorgt besonders in der Krypto-Branche für neue Sorgen, da Fortschritte im Bereich Quantencomputing den Zeitrahmen für mögliche Angriffe verkürzen könnten. Dadurch könnte auch die langfristige Sicherheit von Blockchain-Systemen weltweit infrage gestellt werden.
Die Studie zeigt, dass frühere Annahmen über die nötige Rechenleistung zum Knacken von Verschlüsselung – besonders bei digitalen Assets – möglicherweise überschätzt wurden. Laut Google könnten Fortschritte bei der Fehlerkorrektur und Algorithmus-Effizienz dazu führen, dass deutlich kleinere Quantencomputer ausreichen, um solche Systeme anzugreifen.
In der Forschungsarbeit heißt es, dass sich die benötigten Ressourcen „deutlich reduzieren lassen“ und dass „verbesserte Techniken solche Angriffe realistischer machen könnten“. Das deutet darauf hin, dass sich die Hürden für Angriffe auf kryptografische Systeme weiter verringern könnten.
Die Forscher betonen außerdem, dass es wichtig ist, diese Schwachstellen frühzeitig zu verstehen, damit Verschlüsselungssysteme auch gegen zukünftige Quantenangriffe sicher bleiben.
Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Sicherheitsbedenken im Kryptobereich ohnehin zunehmen. Laut einem Bericht des Blockchain-Analyseunternehmens Chainalysis aus Oktober 2025 stehen mehr als 75 Milliarden US-Dollar (rund 6,65 Billionen Rupien) an Kryptowerten im Zusammenhang mit illegalen Aktivitäten.
Der Bericht zeigt auch, dass ein großer Teil dieser Transaktionen auf öffentlichen Blockchains nachverfolgbar bleibt, was sowohl die Transparenz als auch die Schwachstellen des Systems verdeutlicht.
Google betont, dass eine verantwortungsvolle Offenlegung solcher Risiken wichtig ist, damit die Branche genug Zeit hat, auf quantensichere Verschlüsselungstechnologien umzusteigen.
Die Studie ist damit auch ein klares Signal an die Branche, frühzeitig zu handeln, bevor aus theoretischen Risiken reale Bedrohungen werden – insbesondere, da der Wettbewerb um leistungsfähige Quantencomputer weiter zunimmt.
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