Hubble und Euclid zeigen neue Aufnahme des Katzenaugennebels

Hubble und Euclid haben ihre Beobachtungen kombiniert und eine neue Aufnahme des Katzenaugennebels erstellt.

Hubble und Euclid zeigen neue Aufnahme des Katzenaugennebels

Hubble und Euclid zeigen eine neue Aufnahme des Katzenaugennebels mit mehreren Gas-Schichten und einem äußeren Ring.

Höhepunkte
  • Hubble und Euclid zeigen eine neue Aufnahme des Katzenaugennebels mit meh
  • Nebel liegt etwa 4.300–4.400 Lichtjahre entfernt
  • Aufnahme zeigt Gas-Schalen, Jets und einen äußeren Ring
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Astronomen haben eine neue Aufnahme des Katzenaugennebels (Cat's Eye Nebula) erstellt, indem sie Beobachtungen des Hubble-Weltraumteleskops und des Euclid-Weltraumteleskops kombiniert haben.

Dieser planetarische Nebel, auch NGC 6543 genannt, befindet sich im Sternbild Draco und liegt etwa 4.300 bis 4.400 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Nebel enthält mehrere Schichten aus Gas, die von einem sterbenden Stern ausgestoßen wurden. Die gemeinsame Beobachtung zeigt die komplexe Struktur des Nebels sowie einen farbigen Ring aus Material, das in früheren Phasen ausgestoßen wurde. Im Hintergrund sind außerdem entfernte Galaxien zu sehen.

Gemeinsame Beobachtung der Teleskope

Laut dem offiziellen NASA-Blog haben das Euclid-Teleskop der ESA und das Hubble-Teleskop der NASA ihre Aufnahmen kombiniert, um den Katzenaugennebel detaillierter darzustellen.

Obwohl Euclid hauptsächlich dafür entwickelt wurde, das entfernte Universum zu kartieren, kann es auch Objekte in unserer kosmischen Nachbarschaft erfassen. Seine Kameras für sichtbares Licht und Nahinfrarot zeigen ein größeres Umfeld des Nebels. Dabei sind Bögen und Filamente zu sehen, die einen Halo aus farbigem Gas um den Kern bilden. Außerdem ist ein äußerer Ring aus Material sichtbar, das früher ausgestoßen wurde.

Gleichzeitig untersuchte Hubble mit seiner hochauflösenden Kamera das Zentrum des Nebels und zeigte überlappende Gas-Schalen und Jets in der Nähe des zentralen Sterns.

Struktur des Nebels sichtbar gemacht

Im neuen Bild zeigt Hubbles hochauflösende Aufnahme des zentralen Bereichs feine Details wie Gas-Schalen, Gas-Knoten und schnell bewegte Jets. Diese gelten als eine Art „fossiler Nachweis“ der letzten Ausbrüche des Sterns.

Planetarische Nebel wurden erstmals 1864 beim Katzenaugennebel mithilfe der Spektroskopie als expandierende Gaswolken identifiziert.

Euclids größeres Sichtfeld zeigt außerdem einen schwachen äußeren Ring, der aus einem früheren Ausbruch stammt. Zusammen zeigen die Daten von Hubbles ACS-Kamera und die Aufnahme von Euclid die Geschichte des Masseverlusts des Sterns. Durch die Untersuchung dieser Schichten können Wissenschaftler die letzten Jahrhunderte des Sterns rekonstruieren.
 

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