Apple soll die Produktion der iPhone-17-Serie um rund 15 Prozent gesenkt haben, da die Nachfrage nachlässt.
Insider zufolge senkt Apple die iPhone-17-Produktion um rund 15 Prozent vor dem iPhone-18-Launch.
Mit dem Beginn der zweiten Jahreshälfte 2026 rückt auch Apples iPhone-18-Serie näher, die im September vorgestellt werden soll. Der Konzern aus Cupertino dürfte in diesem Jahr die Modelle iPhone 18 Pro und Pro Max auf den Markt bringen, während das einfache iPhone 18 wohl erst 2027 erscheint. Doch obwohl der Marktstart noch mehrere Monate entfernt ist, scheint die Nachfrage nach der iPhone-17-Reihe bereits abzukühlen. So deutet ein Insider darauf hin, dass Apple seine Produktionspläne für die iPhone-17-Serie um etwa 15 Prozent gesenkt hat.
Ein Beitrag des Insiders Fixed Focus Digital auf Weibo (aus dem Chinesischen übersetzt) deutet darauf hin, dass Apple seine Produktionserwartungen für die iPhone-17-Serie um rund 15 Prozent gesenkt hat. Der Insider berief sich auf Quellen innerhalb der Lieferkette und erklärte, die aktuelle Nachfrage-Perspektive für die iPhone-17-Reihe werde „nicht lange anhalten".
Apple ist jedoch offenbar nicht der einzige Hersteller, der seine Absatzprognosen nach unten korrigiert.
Ein weiterer Weibo-Beitrag desselben Insiders deutet darauf hin, dass Xiaomi seine Absatzziele um etwa 20 bis 30 Prozent gesenkt hat. Auch Oppo, Vivo und Honor sollen ihre internen Prognosen um ungefähr 15 bis 30 Prozent nach unten korrigiert haben.
Sollte sich das bestätigen, könnte die Produktionskürzung eine deutliche Veränderung gegenüber Apples Leistung Anfang des Jahres darstellen. Laut dem Global Handset Model Sales Tracker von Counterpoint Research war das iPhone 17 im ersten Quartal (Q1) 2026 das weltweit meistverkaufte Smartphone und machte 6 Prozent aller weltweiten Smartphone-Auslieferungen aus. Das iPhone 17 Pro Max und das iPhone 17 Pro belegten die Plätze zwei und drei.
Ein separater Bericht des Marktforschungsunternehmens TrendForce zeigte, dass Apples Produktion im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 19,7 Prozent gewachsen ist. Dieser Anstieg wird Berichten zufolge auf die Einführung des iPhone 17e sowie die ausgeweitete Produktion der iPhone-17-Reihe zurückgeführt.
Bemerkenswert ist, dass Apple kürzlich die Preise für mehrere Produkte erhöht hat. Die Preiserhöhung betraf Macs, iPads, Apple-TV-Geräte und HomePod-Lautsprecher, wobei stark gestiegene Speicher- und Kosten für Arbeitsspeicher als Grund genannt wurden. Die iPhone-Preise hat der Konzern bislang jedoch nicht erhöht. Sie zählen damit zu den wenigen Produkten im Sortiment des Unternehmens, die von den jüngsten Preisanpassungen unberührt geblieben sind – neben dem Apple-Poliertuch als weiterem Beispiel.
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