Samsung reserviert neue UTG-Technologie für Galaxy Z Fold 8 Wide

Samsung testet 60-Mikrometer-UTG exklusiv im Galaxy Z Fold 8 Wide — dickeres Displayglas soll Falte reduzieren und als Testlauf für künftige Foldables dienen.

Samsung reserviert neue UTG-Technologie für Galaxy Z Fold 8 Wide

Samsung soll im Galaxy Z Fold 8 Wide ein 60-Mikrometer-UTG einsetzen – für eine deutlich weniger sichtbare Displayfalte.

Höhepunkte
  • Galaxy Z Fold 8 Wide erhält 60µm-UTG – doppelt so dick wie beim Z Fold 6.
  • Dickeres Glas reduziert Displayfalte und verbessert Stoßfestigkeit.
  • Erfolg könnte UTG-Upgrade auf Galaxy Z Fold 9 ausweiten.
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Samsung könnte ein bedeutendes Display-Upgrade für eines seiner kommenden Falt-Smartphones vorbereiten. Ein neuer Bericht legt nahe, dass das Unternehmen eine deutlich dickere Ultra-Thin-Glass-Schicht für sein gemunkeltes Wide-Fold-Modell verwenden wird, das in diesem Jahr zusammen mit dem Galaxy Z Fold 8 und dem Galaxy Z Flip 8 erscheinen soll. Die Änderung könnte dazu beitragen, die Sichtbarkeit von Displayfalten zu reduzieren und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit gegen alltägliche Abnutzung zu verbessern. Die Entwicklung kommt, während Samsung sein Falthandy-Portfolio Berichten zufolge erweitert und seine Strategie für diese Kategorie anpasst.

Samsung könnte neue UTG-Technologie für das Wide-Fold-Modell reservieren

Laut einem Bericht von ZDNet Korea wird Samsungs kommendes Wide-Fold-Falthandy eine Ultra-Thin-Glass-Schicht (UTG) von etwa 60 Mikrometern Dicke verwenden. Die Zunahme der Dicke könnte dazu beitragen, die Displayfalte weniger auffällig zu machen und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit gegen alltägliche Abnutzung und äußere Einflüsse zu verbessern.

Samsung plant in diesem Jahr voraussichtlich drei Falthandys auf den Markt zu bringen, darunter das Galaxy Z Flip 8, das Galaxy Z Fold 8 und das neue Wide-Fold-Modell. Das Wide Fold soll einen breiteren Formfaktor und eine geringere Höhe als das Galaxy Z Fold 8 aufweisen und ihm eine passähnliche Form verleihen.

Der südkoreanische Technologieriese hatte sich zuvor dünneren UTG-Schichten zugewandt, doch aktuelle Falthandy-Modelle zeigen eine schrittweise Rückkehr zu dickeren Glaskonstruktionen. Während dünneres Glas wiederholtem Falten besser standhält, kann es auch die Sichtbarkeit von Displayfalten erhöhen und den Schutz gegen äußeren Druck verringern.

Der Ansatz des Unternehmens hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt: Das Galaxy Z Fold 6 soll Berichten zufolge eine 30-Mikrometer-UTG-Schicht verwendet haben, während das später in jenem Jahr eingeführte Galaxy Z Fold SE eine dickere 45-Mikrometer-Version übernahm. Samsung setzte die 45-Mikrometer-Schicht beim Galaxy Z Fold 7 fort. Dem Galaxy Z Flip 7 soll eine 50-Mikrometer-UTG-Schicht verwendet werden.

Samsung reserviert das dickere Glas Berichten zufolge für das Wide Fold, während das Galaxy Z Fold 8 bei der gleichen 45-Mikrometer-Lösung bleibt, die in den letzten Fold-Modellen verwendet wurde. Der Schritt könnte dem Unternehmen ermöglichen, die neue Implementierung an einem einzelnen Produkt zu evaluieren, bevor sie breiter eingeführt wird.

Branchenbeobachter glauben, dass das Wide Fold als früher Testfall für zukünftige Galaxy-Falthandys dienen könnte. Wenn das dickere UTG nach dem Launch eine positive Resonanz erhält, könnte Samsung erwägen, die Technologie auf das Galaxy Z Fold 9 und andere zukünftige Modelle auszuweiten.

Der Bericht fügt hinzu, dass Samsung anstrebt, bis Ende des Jahres zwischen fünf und sechs Millionen Einheiten über sein kommendes Falthandy-Lineup zu versenden. Interne Ziele stellen Berichten zufolge das Galaxy Z Fold 8 und das Wide Fold vor das Galaxy Z Flip 8, was höhere Erwartungen an Samsungs buchartigen Falthandys nach schwächeren Flip-Verkäufen in der vorherigen Generation widerspiegelt. Versandprognosen für das Wide Fold sollen in den letzten Monaten ebenfalls gestiegen sein.

Der Bericht besagt weiterhin, dass Samsung separate UTG-Lieferketten für verschiedene Falthandy-Modelle verwendet. Unternehmen wie Iconi und UTI sollen die Vorverarbeitung für die Galaxy-Z-Flip-Serie übernehmen, während Samsung den Verstärkungsprozess intern abschließt. Für die Galaxy-Z-Fold-Serie und das Wide Fold soll Dowinsys sowohl die Vor- als auch die Nachbearbeitung übernehmen. Corning und Schott sollen die Glassubstrate liefern, während Samsung Display die faltbaren OLED-Panels herstellt.

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