SpaceX startet weitere 24 Starlink-Satelliten ins All

Mit dem jüngsten Starlink-Start baut SpaceX sein globales Satelliteninternet weiter aus.

SpaceX startet weitere 24 Starlink-Satelliten ins All

Photo Credit: SpaceX

Eine Falcon-9-Rakete brachte weitere 24 Starlink-Satelliten in die Erdumlaufbahn.

Höhepunkte
  • SpaceX startete 24 neue Starlink-Satelliten von Kalifornien aus.
  • Die Falcon-9-Erststufe landete erfolgreich auf einem Drohnenschiff.
  • Das Starlink-Netzwerk umfasst nun fast 10.500 aktive Satelliten.
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SpaceX führte am Dienstag, dem 19. Mai 2026, seinen zweiten Start des Jahres für das weiter wachsende Internetnetzwerk durch und brachte weitere 24 Satelliten ins All. Die Satelliten, die zur Gruppe 17-42 gehören, wurden an Bord einer Falcon-9-Rakete gestartet, die vom Space Launch Complex 4 East auf der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien um 22:46 Uhr EDT abhob. Die Satelliten erreichten innerhalb von neun Minuten eine vorläufige Umlaufbahn und wurden innerhalb von 50 Minuten vollständig ausgesetzt.

Ein erfahrener Booster landet erfolgreich

Laut Space.com wurde die Mission von der Raketenstufe B1103 durchgeführt, die zuvor erst einmal geflogen war. Nachdem sie die Oberstufe und die Satellitenfracht ins All befördert hatte, führte die erste Stufe erfolgreich ihr Wiedereintrittsmanöver durch und landete direkt auf dem schwimmenden Drohnenschiff von SpaceX mit dem Namen „Of Course I Still Love You“. Die Wiederverwendbarkeit der Raketen ist einer der Hauptgründe dafür, dass die Falcon-9-Missionen von SpaceX wirtschaftlich rentabel sind. Anstatt eine Rakete, deren Herstellung Millionen von Dollar kosten kann, nach nur einem Einsatz zu entsorgen, landet SpaceX sie, betankt sie erneut und setzt sie mehrfach ein.

Eine Megakonstellation nähert sich der Marke von 10.500 Satelliten

Durch diesen jüngsten Start liegt die Gesamtzahl der aktiven Satelliten im Starlink-Netzwerk laut Satellitenbeobachter Jonathan McDowell nun knapp unter 10.500. Jeder dieser kleinen Satelliten umkreist die Erde in einer niedrigen Erdumlaufbahn in Höhen zwischen etwa 340 und 570 Kilometern über der Erdoberfläche – deutlich näher als herkömmliche geostationäre Kommunikationssatelliten, die sich in einer Höhe von rund 35.786 Kilometern befinden. Die geringe Entfernung sorgt für eine Latenzzeit von weniger als 27 Millisekunden und ermöglicht Anwendungen wie Videokonferenzen und Online-Gaming selbst in Regionen, in denen zuvor kein Internetzugang verfügbar war.

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