FCA stoppt illegale Krypto P2P Plattformen

UK greift gegen illegale Krypto Händler durch.

FCA stoppt illegale Krypto P2P Plattformen

Photo Credit: Unsplash/Kanchanara

FCA geht gegen illegale Krypto Händler vor.

Höhepunkte
  • Mehrere illegale Krypto-Seiten geschlossen
  • P2P Handel ohne Registrierung ist illegal
  • Millionenbeträge aus Betrug eingefroren
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Die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Conduct Authority (FCA) hat mehrere Krypto-Handelsseiten geschlossen, die im Verdacht stehen, illegale Peer-to-Peer-(P2P)-Aktivitäten betrieben zu haben. Die Behörde erklärte, dass sie gemeinsam mit HM Revenue & Customs und der South West Regional Organised Crime Unit acht Standorte überprüft hat, die mit illegalem Kryptohandel in Verbindung stehen. Vor Ort erhielten die Betreiber sofortige Anordnungen, ihre Aktivitäten einzustellen, während Beweise für laufende Ermittlungen gesammelt wurden.

Was ist P2P-Kryptohandel und warum greift die FCA ein


Beim Peer-to-Peer-Handel werden Kryptowährungen direkt zwischen zwei Personen gehandelt, ohne eine zentrale Plattform als Vermittler. Dieses dezentrale Modell umgeht klassische Börsen. In Großbritannien müssen solche Aktivitäten jedoch unter den Anti-Geldwäsche-Vorschriften registriert sein. Die FCA stellte klar, dass derzeit weder P2P-Plattformen noch einzelne Händler offiziell registriert sind.

Steve Smart, Leiter für Durchsetzung und Marktaufsicht bei der FCA, erklärte, dass nicht registrierte P2P-Krypto-Händler illegal arbeiten und ein Risiko für Finanzkriminalität darstellen. Die Behörde werde ihre Befugnisse nutzen und mit Partnern zusammenarbeiten, um solche Aktivitäten zu stoppen. Verbraucher sollten nur mit registrierten Unternehmen handeln und beachten, dass Kryptowährungen weiterhin ein risikoreiches Investment sind.

Auch DI Ross Flay von der Ermittlungsbehörde betonte, dass solche Handelsformen von Kriminellen genutzt werden können, um illegale Gelder zu bewegen, zu verschleiern und auszugeben.

Weitere Maßnahmen gegen Krypto-Kriminalität


Anfang dieses Monats führte die britische National Crime Agency gemeinsam mit internationalen Partnern die „Operation Atlantic“ durch. Dabei wurden rund 12 Millionen US-Dollar eingefroren, die mit Betrug in Verbindung standen. Insgesamt konnten mehr als 45 Millionen US-Dollar aus Krypto-Betrugsfällen identifiziert werden.

Die FCA hatte bereits im Oktober 2025 ihre Kontrollen verschärft und Warnungen an nicht registrierte Krypto-Börsen herausgegeben. Betroffen waren unter anderem Plattformen wie Elite Bit Markets, Nexure Gainbit, Plux Crypto und HTX. Die Behörde machte deutlich, dass rechtliche Schritte gegen Unternehmen eingeleitet werden, die ohne Registrierung weiterhin Kunden im Vereinigten Königreich bedienen.

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