WhatsApp bekommt mit Kunal Shah einen neuen globalen Chef — Meta investiert 900 Millionen Dollar in Creds Fintech-Plattform als Teil der Übergabe.
WhatsApp bekommt einen neuen Chef: Cred-Gründer Kunal Shah tritt die Nachfolge von Will Cathcart an – Meta investiert 900 Mio. Dollar in Cred.
WhatsApp hat einen umfassenden Führungswechsel erlebt: Will Cathcart, der scheidende WhatsApp-Chef von Meta, hat seinen Rücktritt von seiner Rolle angekündigt. Unter Cathcarts Führung skalierte WhatsApp die Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichtenübermittlung und führte weitere Funktionen ein. Er bekleidete die Position mehr als sieben Jahre lang. Der Meta-Manager hat außerdem den Nachfolgeplan enthüllt. Kunal Shah, der in Indien ansässige Tech-Unternehmer, wurde als Cathcarts Nachfolger ernannt. Shah wird WhatsApp nun global leiten. Separat gab Shah bekannt, dass er als Chief Executive Officer von Cred, der indischen Kredit- und Zahlungsmanagement-Plattform, zurücktreten wird. Der neue globale WhatsApp-Chef kündigte außerdem seinen Nachfolger an.
Am Montag kündigte Cathcart in einem Beitrag an, dass er als globaler WhatsApp-Chef zurücktritt. Cathcart hatte die Rolle etwa sieben Jahre und drei Monate inne, nachdem er die Position des globalen WhatsApp-Chefs im März 2019 übernommen hatte. Der scheidende WhatsApp-Manager betonte, dass WhatsApp unter seiner Führung die Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichtenübermittlung skaliert habe, um die Sicherheits- und Datenschutzfunktionen auf „mehr als drei Milliarden Menschen" auszuweiten.
Neben persönlichen Chats beaufsichtigte Cathcart die Einführung der Ende-zu-Ende-verschlüsselten Nachrichtenübermittlung für WhatsApp-Gruppenchats, „Companion-Geräte" und weitere Plattformen. Er fügte hinzu: „Nach fast 7 Jahren an der Spitze von WhatsApp freue ich mich, mitteilen zu können, wer die Verantwortung für die Bereitstellung einfacher, zuverlässiger und privater Nachrichtenübermittlung für die Welt übernehmen wird."
Wie bereits erwähnt, wird Shah Cathcart als globaler WhatsApp-Chef ablösen. Shah gab in einem separaten Beitrag bekannt, dass Meta, der von Mark Zuckerberg geführte Technologieriese, nun Minderheitsaktionär von Cred, der indischen Kredit- und Zahlungsmanagement-Plattform, ist, die Shah 2018 gegründet hatte. Meta hat eine strategische Investition von 900 Millionen Dollar in Shahs Unternehmen getätigt. Er soll seine Fintech-Expertise einbringen, um WhatsApp Pay weltweit zu skalieren.
Darüber hinaus gab der künftige globale WhatsApp-Chef bekannt, dass er auch von seiner aktuellen Position als CEO von Cred zurücktreten wird. Shah erklärte, dass Miten Sampat nun als Interim-CEO von Cred fungieren wird.
Zur Übernahme der globalen WhatsApp-Führung sagte Shah: „Obwohl WhatsApp schon weit gekommen ist, ist das Delta zwischen WhatsApp heute und seinem vollen Potenzial enorm. Ich freue mich darauf, mit Mark, Chris und dem Führungsteam bei Meta für den nächsten Schritt in WhatsApps Reise zusammenzuarbeiten. Will, danke dafür, dass du etwas aufgebaut hast, auf das die Welt sich still verlässt, und dafür, dass du diesen Übergang reibungslos gestaltet hast."
Shah war mehr als acht Jahre lang CEO von Cred. Der neue CEO des Fintech-Unternehmens kam derweil im Oktober 2020 zu Cred. Creds Gründer und scheidender CEO hatte zuvor als CEO und Chairman von Freecharge gedient, einer digitalen Zahlungsplattform.
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