Epic Games baut mehr als 1.000 Stellen ab. Fortnite kämpft weiter mit sinkender Nutzeraktivität.
Photo Credit: Reuters
Epic Games reagiert mit einem massiven Stellenabbau auf schwächere Fortnite-Zahlen und steigende Kosten.
Epic Games war in den vergangenen Jahren in einen langen Rechtsstreit mit zwei der größten Tech-Konzerne der Welt verwickelt – Apple und Google. Das Unternehmen wehrte sich gegen die Entfernung seines beliebten Multiplayer-Spiels Fortnite, das aus dem Google Play Store und dem Apple App Store entfernt worden war, weil es gegen deren Regeln für In-App-Käufe verstoßen hatte.
Jetzt hat der Spieleentwickler angekündigt, mehr als 1.000 Mitarbeiter zu entlassen, da sich sein wichtigstes Spiel Fortnite noch immer von einem Rückgang des Nutzerinteresses erholt, der bereits im vergangenen Jahr begonnen hatte. Gleichzeitig befindet sich die Rückkehr des Spiels auf Smartphones laut Unternehmen noch in einem frühen Stadium, nachdem ein US-Gericht zuletzt zugunsten von Epic Games entschieden hatte.
Am Dienstag erklärte Epic-Games-CEO Tim Sweeney in einem Blogbeitrag, dass das Unternehmen mehr als 1.000 Mitarbeiter entlässt.
Als Gründe nannte er sowohl allgemeine Probleme in der Spielebranche als auch spezielle Herausforderungen, mit denen Epic Games aktuell selbst zu kämpfen hat.
Der wichtigste Grund sei laut Sweeney jedoch der Rückgang der Fortnite-Nutzung, der bereits 2025 begonnen habe. Dadurch gebe das Unternehmen aktuell deutlich mehr Geld aus, als es einnimmt.
Zusätzlich zu den Entlassungen plant Epic Games laut Sweeney weitere Kostensenkungen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar (rund 4.696,51 Crore Rupien).
Diese Einsparungen sollen durch weniger Ausgaben für Verträge, Marketing und das Streichen offener Stellen erreicht werden.
Laut dem CEO sollen diese Maßnahmen das Unternehmen wieder in eine stabilere finanzielle Lage bringen.
Sweeney sagte außerdem, dass Epic Games zuletzt Schwierigkeiten hatte, in jeder neuen Fortnite-Saison wieder den gleichen „Fortnite-Magie“-Effekt bei Spielern auszulösen.
Neben den eigenen Schwierigkeiten sprach Sweeney auch über die allgemeine Lage der Branche.
Er sagte, dass die Spieleindustrie derzeit mit langsamerem Wachstum, schwächerer Kaufbereitschaft und schwierigerer Kostenstruktur zu kämpfen habe.
Außerdem würden sich aktuelle Konsolen-Generationen schlechter verkaufen als früher, während viele Nutzer ihre Freizeit inzwischen auch auf andere Unterhaltungsformen verteilen.
Während in vielen Tech-Unternehmen zuletzt KI-Tools als Grund für Stellenabbau genannt wurden, stellte Sweeney klar, dass die Entlassungen bei Epic Games „nicht mit KI zusammenhängen“.
Für die betroffenen Mitarbeiter plant das Unternehmen eine Abfindung in Höhe von vier Monatsgehältern.
Zusätzlich sollen entlassene Mitarbeiter in den USA noch sechs Monate lang von Epic bezahlte Krankenversicherung erhalten.
Es ist nicht das erste Mal, dass Epic Games so viele Stellen abbaut.
Bereits 2023 hatte das Unternehmen laut einem Bericht der BBC angekündigt, etwa 16 Prozent seiner Belegschaft zu entlassen. Das entsprach damals rund 870 Arbeitsplätzen.
Schon damals hatte Epic Games erklärt, dass das Unternehmen mehr Geld ausgebe, als es verdiene, und deshalb seine Finanzen stabilisieren müsse.
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