Apple plant Änderungen beim MacBook Neo

Steigende Speicherpreise setzen Apple unter Druck.

Apple plant Änderungen beim MacBook Neo

Photo Credit: Apple

Apple prüft Änderungen an der MacBook Neo Reihe.

Höhepunkte
  • Apple könnte das günstigste MacBook Neo Modell einstellen
  • Hohe Nachfrage sorgt für längere Lieferzeiten
  • Steigende Speicherpreise erhöhen Produktionskosten
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Apple könnte Änderungen an der MacBook Neo-Reihe vornehmen, da steigende Komponentenpreise und eine hohe Nachfrage die Produktion unter Druck setzen. Laut einem Analysten prüft das Unternehmen derzeit verschiedene Möglichkeiten, um die Versorgung mit dem Laptop trotz höherer Speicherpreise und Produktionskosten aufrechtzuerhalten.

Diese Entwicklung kommt nur wenige Wochen nachdem Apple bestätigt hatte, dass die Nachfrage nach dem MacBook Neo deutlich höher ausfiel als erwartet. In mehreren Märkten kam es deshalb zu längeren Lieferzeiten.

Apple könnte günstigstes MacBook Neo Modell streichen


Laut dem Newsletter des Analysten Tim Culpan könnte Apple die günstigste 256GB-Version des MacBook Neo einstellen. Dieses Modell kostet in den USA 599 Dollar und in Indien 69.900 Rupien. Stattdessen könnte künftig nur noch die 512GB-Version verkauft werden, die in den USA 699 Dollar und in Indien 79.900 Rupien kostet.

Apple soll sein Produktionsziel für das MacBook Neo bereits von ursprünglich fünf bis sechs Millionen Geräten auf zehn Millionen Einheiten erhöht haben. Grund dafür seien die überraschend starken Verkaufszahlen.

Während der Quartalszahlen am 30. April erklärte CEO Tim Cook, dass Apple aktuell mit Lieferengpässen beim MacBook Neo kämpft. Die Lieferzeiten sollen inzwischen in einigen Regionen bis zu vier Wochen betragen. Zulieferer wie Foxconn und Quanta Computer arbeiten derzeit daran, die Produktion in Vietnam und China auszuweiten.

Neue Chips und steigende Speicherpreise


Der Bericht behauptet außerdem, dass Apple für die zweite Produktionsphase neue A18 Pro Chips von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company benötigt. Die erste Produktionscharge des MacBook Neo soll noch Chips verwendet haben, die ursprünglich für das iPhone 16 Pro gedacht waren. Dabei handelte es sich um sogenannte „down-binned“ Chips, bei denen ein GPU-Kern deaktiviert wurde.

Für die kommenden Geräte sollen hingegen vollständig funktionsfähige A18 Pro Chips eingesetzt werden. Apple könnte allerdings erneut per Software einen GPU-Kern deaktivieren, damit alle Neo-Modelle dieselben technischen Daten behalten.

Ein weiterer wichtiger Grund für die möglichen Änderungen sind die steigenden DRAM-Preise. Diese erhöhen laut Bericht die Produktionskosten deutlich.

Apple hat bereits ähnliche Entscheidungen bei anderen Geräten getroffen. So wurde beim Mac mini die 256GB-Version eingestellt und nur noch das teurere 512GB-Modell verkauft. Außerdem entfernte Apple Anfang des Jahres die 512GB-RAM-Option beim Mac Studio aufgrund von Engpässen bei Speicherkomponenten.

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