Apples M7-Ultra-Chip könnte bis 2029 bis zu 1,5 TB Arbeitsspeicher für KI-Server bieten.
Apple beschleunigt seine KI-Chip-Strategie: M7 Ultra soll bis zu 1,5 TB RAM bieten.
Apple brachte 2020 mit dem MacBook Air (2020) seinen ersten eigenen M1-Chipsatz auf den Markt und verabschiedete sich damit von Macs mit Intel-Prozessoren. Ein Jahr zuvor hatte der Konzern aus Cupertino den Mac Pro-Desktop vorgestellt, der sich mit bis zu 1,5 TB Arbeitsspeicher konfigurieren ließ. Seitdem hat das Unternehmen keinen Mac mit derselben Speicherkapazität mehr auf den Markt gebracht, was auch mit dem Wechsel zur Unified-Memory-Architektur bei den M-Prozessoren zusammenhängt. Nun soll der Tech-Konzern Berichten zufolge an einem neuen Server-Chipsatz arbeiten, der auf dem noch unveröffentlichten M7-Ultra-Prozessor basiert und dieselbe RAM-Kapazität wie der 2019 vorgestellte Mac Pro bieten könnte. Dies kommt, nachdem online bereits Gerüchte über eine umfassende Überarbeitung der Apple-Silicon-Reihe aufgetaucht waren.
In der neuesten Ausgabe seines wöchentlichen Newsletters „Power On" schreibt Bloombergs Mark Gurman, dass Apple derzeit zwei neue Chipsätze für KI-Server entwickelt, basierend auf den noch unveröffentlichten Prozessoren M5 Ultra und M7 Ultra. Diese beiden Chipsätze sollen Berichten zufolge das Fundament für Apples künftige KI-Server-Strategie bilden. Der auf dem M5 Ultra basierende Chipsatz, mit dem Codenamen J246, soll Berichten zufolge bald zum Einsatz kommen.
Der auf dem M7 Ultra basierende Chipsatz könnte hingegen bis 2029 eingesetzt werden, mit Unterstützung für bis zu 1,5 TB Arbeitsspeicher – womit er dieselbe RAM-Kapazität wie der 2019 vorgestellte Mac Pro erreichen würde, der noch mit einem Intel-Prozessor ausgeliefert wurde. Interessanterweise hat der Konzern aus Cupertino laut dem Bericht auch bereits mit der Entwicklung der M8-Chipsätze begonnen, die im Vergleich zur Apple-Silicon-M7-Familie eine verbesserte KI-Leistung bieten könnten. Die M8-Reihe könnte einen Prozessor mit dem Codenamen „Soko" umfassen, der 2028 auf den Markt kommen könnte.
Kürzlich hatte ein Bericht bereits hervorgehoben, dass der von Tim Cook geführte Tech-Konzern auch eine grundlegende Überarbeitung seiner Apple-Silicon-Strategie plant. Im Rahmen dieser überarbeiteten Strategie plant das Unternehmen Berichten zufolge, den Launch der höherwertigen M6-Chips, namentlich M6 Pro und M6 Max, komplett zu überspringen. Stattdessen soll sich der Fokus auf die Entwicklung der M7-Chips verlagert haben.
Gurman behauptet nun, dass Apple diese Entscheidung wegen KI getroffen habe. Apples M7-Prozessoren sollen Berichten zufolge „bedeutende Verbesserungen bei der neuronalen Verarbeitung" bieten. Diese Verbesserungen seien Berichten zufolge „wichtig genug" gewesen, um die Beschleunigung der nächsten Prozessorgeneration zu rechtfertigen. Zudem soll der gemunkelte M7-Ultra-Chipsatz erhebliche Verbesserungen bei der KI-Leistung bieten, die ihn näher an Nvidias Blackwell-KI-Beschleuniger heranbringen könnten.
Apple soll Berichten zufolge sechs Monate nach Beginn der Entwicklung der M6-Chipfamilie mit der Entwicklung des M7-Prozessors begonnen haben. Die reguläre M7-Reihe soll voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2027 auf den Markt kommen. Die SoCs M7 Pro und M7 Max könnten hingegen Ende 2027 erscheinen. Der M7-Ultra-Prozessor soll schließlich Berichten zufolge 2028 vorgestellt werden.
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