Apples iPhone Ultra soll den weltweiten Foldable-Markt 2026 um 20 Prozent wachsen lassen.
iPhone Ultra: Apples Einstieg soll den Foldable-Markt 2026 deutlich ankurbeln.
Apples erstes faltbares iPhone soll endlich noch dieses Jahr erscheinen, zusammen mit den iPhone-18-Pro-Modellen. Der Konzern aus Cupertino hat die Details zwar noch nicht bestätigt, doch ein neuer Bericht deutet darauf hin, dass das vermeintliche Smartphone erhebliche Auswirkungen auf den Foldable-Markt haben könnte. Samsung soll seine Führungsposition zwar behalten, doch Apples Einstieg in dieses Segment könnte die Auslieferungen faltbarer Smartphones um 20 Prozent steigern. Auch die zunehmende Verbreitung breiterer, buchförmiger Foldables spielt dabei eine wichtige Rolle.
Laut einem Bericht von DigiTimes kämpft der gesamte Smartphone-Markt weiterhin mit knapperen Lieferungen bei Logikchips sowie steigenden Preisen für Speicherkomponenten. Das Segment der faltbaren Smartphones soll jedoch widerstandsfähig bleiben und weiter wachsen. Unter Berufung auf Branchenquellen prognostiziert der Bericht einen Anstieg der weltweiten Auslieferungen um 20 Prozent in diesem Jahr im Vergleich zu 2025.
Der Bericht führt dieses Wachstum auf mehrere Faktoren zurück, darunter die wachsende Beliebtheit breiterer Foldable-Designs. Auch Apples seit Langem gemunkelter Einstieg in diese Kategorie, nach fast acht Jahren Produktentwicklung, dürfte eine wichtige Rolle spielen.
Samsung dürfte seine Position als größter Hersteller faltbarer Smartphones behalten. Andere Hersteller wie Apple, Huawei und weitere chinesische Unternehmen sollen die Nachfrage zusätzlich ankurbeln. Der Bericht nennt das vierte Quartal 2026 als voraussichtlich stärkste Verkaufsphase für Foldables, was auch mit mehreren Flaggschiff-Launches verschiedener Marken zusammenfällt.
Das faltbare iPhone, das häufig als iPhone Ultra bezeichnet wird, soll im September in Apples Smartphone-Reihe aufgenommen werden. Früheren Berichten zufolge hatte der Tech-Konzern seine Zulieferer bereits gebeten, sich auf eine Produktion von rund 10 Millionen Einheiten in diesem Jahr vorzubereiten. Analysten aus der Lieferkette gehen jedoch davon aus, dass Vorbestellungen für das vermeintliche Smartphone erst im vierten Quartal 2026 möglich sein könnten.
Der DigiTimes-Bericht baut auf einer früheren Marktprognose auf, wonach das iPhone Ultra bereits innerhalb weniger Monate nach seinem Debüt bis zu 25 Prozent der weltweiten Foldable-Auslieferungen ausmachen könnte. Unabhängig davon erklärte Bloombergs Mark Gurman kürzlich, dass das Gerät mehr als 2.000 US-Dollar (umgerechnet rund 1,75 Lakh Rupien) kosten könnte. Das kürzlich gestartete Apple-Upgrade-Programm könnte das iPhone Ultra für Nutzer in den USA jedoch zugänglicher machen, mit monatlichen Raten von rund 60 bis 70 US-Dollar.
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