OpenAI beendet die Sora-App und die API. Die Video-KI könnte künftig direkt in ChatGPT landen.
Photo Credit: OpenAI
OpenAI verabschiedet sich von der Sora-App und richtet den Fokus offenbar stärker auf ChatGPT und KI-Forschung.
OpenAI hat am Dienstag angekündigt, die beliebte Sora-App einzustellen. Von der Abschaltung betroffen sind sowohl die Mobile-App als auch die API (Application Programming Interface).
Das KI-Unternehmen aus San Francisco hat bisher keinen genauen Grund für das Ende der Plattform genannt und auch noch keinen festen Abschalttermin bekannt gegeben.
Auffällig ist, dass diese Ankündigung zu einem Zeitpunkt kommt, an dem mehrere Berichte behaupten, dass OpenAI die Funktionen von Sora in ChatGPT integrieren möchte. Das Unternehmen sagte außerdem, dass in den kommenden Tagen weitere Details folgen sollen.
In einem Beitrag auf X (früher Twitter) kündigte der offizielle Account der Sora-App an, dass die KI-gestützte Video-Generierungs-App eingestellt werden soll.
In dem Beitrag hieß es sinngemäß:
„An alle, die mit Sora erstellt, Inhalte geteilt und eine Community aufgebaut haben: Danke. Was ihr mit Sora gemacht habt, war wichtig, und wir wissen, dass diese Nachricht enttäuschend ist.“
Gleichzeitig erklärte das Unternehmen, dass später weitere Informationen zum Zeitplan veröffentlicht werden sollen.
OpenAI teilte außerdem mit, dass es Möglichkeiten geben wird, damit Nutzer ihre bereits mit der Sora-App erstellten Videos vor der Abschaltung sichern können.
Wichtig ist dabei:
Eingestellt werden nur die Sora-App und die API, nicht das eigentliche Sora-KI-Modell.
Das Modell selbst ist weiterhin die Technologie, die hinter der Erstellung von Videos aus Text-Prompts und Bildern steckt.
Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem bereits mehrere Berichte darauf hingewiesen haben, dass OpenAI plant, die Video-Generierungsfunktionen von Sora direkt in ChatGPT einzubauen.
Eine offizielle Bestätigung dazu hat das Unternehmen bisher jedoch noch nicht veröffentlicht.
OpenAI selbst hat zunächst keinen ausführlichen Grund für das Ende der Sora-App genannt.
Gegenüber Decrypt erklärte das Unternehmen jedoch, dass es seinen Fokus stärker auf die „World Simulation Research“ verlagert, um damit die Robotik weiterzuentwickeln.
Außerdem sagte OpenAI:
„Während wir uns weiterhin auf unsere Roadmap in Richtung AGI und auf die benötigte Rechenleistung für agentische KI-Fähigkeiten konzentrieren, treffen wir die schwierige Entscheidung, die Unterstützung für Sora als Consumer-App und API-Angebot einzustellen.“
Das bedeutet vereinfacht:
OpenAI möchte seine Ressourcen stärker auf fortgeschrittene KI-Forschung und auf leistungsstärkere KI-Systeme konzentrieren.
Interessant ist außerdem, dass mit dem Ende der Sora-App offenbar auch der Deal zwischen OpenAI und Disney endet.
Die Vereinbarung war im Dezember 2025 geschlossen worden und hatte OpenAI die Rechte an mehr als 200 Figuren sowie ein Eigenkapital-Investment von 1 Milliarde US-Dollar (rund 8.300 Crore Rupien) zugesichert.
Berichten zufolge soll es zwischen den beiden Unternehmen bisher jedoch noch keinen tatsächlichen finanziellen Austausch gegeben haben.
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