WhatsApp Web bekommt Gruppenanrufe mit bis zu 32 Teilnehmern, Call Links und Screensharing — alles direkt im Browser, aktuell im Beta-Rollout.
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WhatsApp Web bekommt Gruppenanrufe mit bis zu 32 Teilnehmern, Call Links und Screensharing direkt im Browser.
WhatsApp erweitert Berichten zufolge seine Anruffunktionen im Web um Unterstützung für Gruppen-Sprach- und Videoanrufe. Das Update ermöglicht es berechtigten Nutzern, Gruppengespräche direkt über einen Browser zu starten und daran teilzunehmen, ohne auf die Desktop-Anwendung angewiesen zu sein. Das Feature baut auf der Anfang des Jahres für Einzelgespräche eingeführten Web-Anruffunktionalität auf und wird derzeit für ausgewählte Beta-Tester ausgerollt. Es bringt außerdem Unterstützung für Funktionen wie Teilnehmerauswahl, Anruf-Links, Bildschirmfreigabe bei Videoanrufen und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und macht WhatsApp Web damit zu einer leistungsfähigeren Kommunikationsplattform.
In einem aktuellen Blogbeitrag berichtet Feature-Tracker WABetaInfo, dass die Messaging-Plattform damit begonnen hat, Gruppen-Sprach- und Videoanruf-Unterstützung auf WhatsApp Web für einige Beta-Tester auszurollen. Die Funktionalität folgt auf WhatsApps Einführung von webbasierten Anrufen im Februar. Dieses frühere Update ermöglichte Sprach- und Videoanrufe zwischen einzelnen Nutzern auf WhatsApp Web, jedoch war Gruppen-Anruf-Unterstützung zu diesem Zeitpunkt nicht verfügbar. Diese Anrufe unterstützten bereits Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Bildschirmfreigabe bei Videogesprächen.
Das Feature ist derzeit Berichten zufolge einer begrenzten Anzahl von WhatsApp-Web-Beta-Testern zugänglich. WhatsApp hat noch nicht angekündigt, wann es breiter ausgerollt werden soll, obwohl eine Ausweitung der Verfügbarkeit in den kommenden Wochen erwartet wird.
Mit dem neuesten Beta-Update können WhatsApp-Web-Nutzer ein Gruppengespräch öffnen und oben im Chatfenster auf einen Anruf-Button zugreifen. Nach Auswahl der Option können sie zwischen einem Sprach- und einem Videoanruf wählen, so der Bericht. Das Feature soll es Nutzern auch ermöglichen, bestimmte Teilnehmer aus einer Gruppe auszuwählen, anstatt automatisch alle Mitglieder einzuladen.
WhatsApp-Web-Gruppenanrufe sollen bis zu 32 Teilnehmer unterstützen. Das Teilnehmerlimit gilt Berichten zufolge sowohl für Sprach- als auch für Videoanrufe und entspricht der Kapazität, die derzeit in WhatsApps mobilen und Desktop-Anwendungen verfügbar ist. Nutzer können außerdem prüfen, ob das Feature für ihr Konto verfügbar ist, indem sie in einem Gruppenchat nach dem Anruf-Button suchen. Wenn die Option erscheint, wurden Gruppen-Sprach- und Videoanrufe für dieses Konto aktiviert.
Der Bericht besagt, dass Gruppenanrufe auf WhatsApp Web durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt bleiben. Dieselbe Sicherheitstechnologie, die für WhatsApp-Nachrichten und Anrufe verwendet wird, wird automatisch angewendet, ohne dass Nutzer zusätzliche Einstellungen vornehmen müssen.
WhatsApp bringt außerdem Anruf-Links zu webbasierten Gruppenanrufen, so der Bericht. Nutzer sollen einen einzigartigen Einladungslink erstellen und mit anderen teilen können, um an einem Gespräch teilzunehmen. Diesen Links läuft laut dem Bericht nach 30 Tagen Inaktivität automatisch ab. Nutzer, die mehr Kontrolle über die Teilnahme wünschen, können außerdem einen Warteraum aktivieren, bevor sie Personen in einen Anruf einlassen.
Laut dem Bericht unterstützen Gruppen-Videoanrufe auf WhatsApp Web auch die Bildschirmfreigabe. Teilnehmer können ihren Bildschirm voraussichtlich direkt über einen Browser teilen, was das Präsentieren von Dokumenten, Folien oder anderen Inhalten während eines Meetings erleichtert. Die Bildschirmfreigabe soll auf Videoanrufe beschränkt sein und ist bei reinen Sprachsessions nicht verfügbar.
Das Update könnte besonders für Nutzer nützlich sein, die WhatsApp Web als primäre Möglichkeit nutzen, den Dienst zu verwenden. Der Bericht weist darauf hin, dass Linux-Nutzer am meisten davon profitieren könnten, da WhatsApp derzeit keine dedizierte Desktop-Anwendung für diese Plattform anbietet. Bisher mussten Linux-Nutzer häufig zu ihrem Smartphone wechseln, um an Gruppenanrufen teilzunehmen.
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