OpenAI stellt Frontier vor, eine Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, leistungsfähige KI Agenten als „Mitarbeiter“ in bestehende Systeme zu integrieren.
OpenAI hat mit Frontier eine neue Unternehmensplattform für KI Agenten vorgestellt. Der in San Francisco ansässige KI Konzern gab an, die Plattform sei darauf ausgelegt, Unternehmen beim Aufbau, der Bereitstellung, der Verwaltung und der Skalierung von KI Agenten zu unterstützen, die in komplexen Unternehmensumgebungen reale Aufgaben übernehmen. Die Einführung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Unternehmen zunehmend unter Druck stehen, KI über kleine Experimente hinaus in ihre Kernprozesse zu integrieren. Viele kämpfen jedoch mit fragmentierten Datenquellen, isolierten Agenten und dem rasanten Tempo der Modellaktualisierungen.
In einem Blogbeitrag kündigte das Unternehmen seine neue Unternehmensplattform an und erläuterte diese im Detail. Frontier wird als einheitliches System beschrieben, das es Unternehmen ermöglicht, KI Agenten zu entwickeln und einzusetzen, die in den bestehenden Systemen reale Aufgaben ausführen können. Die Plattform wird die Agenten von OpenAI, die von den Unternehmen selbst entwickelten Agenten sowie KI Agenten von Drittanbietern hosten.
Anlässlich der Ankündigung postete OpenAI CEO Sam Altman auf X (ehemals Twitter): „Die Unternehmen, die in Zukunft erfolgreich sein werden, werden KI intensiv nutzen. Menschen werden Teams von Agenten leiten, um sehr komplexe Aufgaben zu bewältigen. Heute starten wir Frontier, eine neue Plattform, um diese Unternehmen zu unterstützen.“
Mit Frontier erhalten KI Agenten Zugriff auf denselben Informationsfluss wie menschliche Mitarbeiter, mit klar definierten Grenzen. Diese Tools können auf Data Warehouses, CRM Datensätze, Ticketsysteme und interne Anwendungen zugreifen, um Entscheidungen, Prozesse und Ergebnisse zu verstehen. Laut OpenAI trägt dieser gemeinsame Kontext dazu bei, dass die Agenten im Laufe der Zeit ein institutionelles Gedächtnis aufbauen, ähnlich wie neue Mitarbeiter im Job lernen.
Frontier deckt den gesamten Lebenszyklus ab. Dazu gehören Onboarding Schritte, die eine schnelle Einrichtung der Agenten ermöglichen, selbst für nicht technische Teams. Die Agenten erhalten praktisches Feedback, das ihre Leistung verbessert, und sie arbeiten unter expliziten Identitätskontrollen, Berechtigungen und Sicherheitsvorkehrungen.
Mehrere große globale Unternehmen, darunter HP, Intuit, Oracle, State Farm, Thermo Fisher und Uber, haben Frontier bereits eingeführt oder getestet und damit die Anwendbarkeit in Branchen wie Finanzdienstleistungen, Fertigung, Energie und Technologie unter Beweis gestellt. Auch andere Organisationen wie BBVA, Cisco und T-Mobile haben Frontier für hochwertige Anwendungsfälle getestet.
Frontier ist derzeit für eine begrenzte Kundengruppe verfügbar. OpenAI plant, den Zugang in den kommenden Monaten zu erweitern.
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